Die Technik

Beim Lesen anderer Reiseblogs und insbesondere dann beim Einrichten unseres eigenen Blogs stellte sich doch häufig die Frage wie das denn nun alles funktioniert. Vielleicht stellt sich dir ja die selbe Frage beim Lesen dieses Blogs?

Design follows function

Dass dieses Blog auf WordPress basiert ist dir sicher schon aufgefallen, wenn nicht, dann erstmal etwas danach googeln. Schliesslich gibt es da genug Quellen, die beschreiben wie man dies auf seiner eigenen Webseite einrichten kann.

Deine Webseite verfügt nicht über PHP und MySQL? Dann ist entweder ein Upgrade fällig oder dir langen die Möglichkeiten, die ein kostenloses von WordPress.org gehosteter Blog bietet.

Es schien am Anfang als ob mit der Designvorlage (Themen), neben dem Aussehen auch die wesentliche Funktionalität vorgegen wird. Stimmt natürlich nicht, es gibt schliesslich noch die Plugins. Wir hattten deshalb erst auch eine Vorlage die auf Reiseblogs zugeschnitten war, mit dem entscheidenen Feature, welches eine Weltkarte anzeigte auf der die Reiseblogeinträge angezeigt wurden.

Wir verwenden nun die Oxygen Designvorlage, da wir das aufgeräumte und moderne Design mochten (aber das ist reine Geschmackssache). Da muss doch jeder selber sein Design auswählen (in der Regel ist bei Blogs in der Fusszeile ein Hinweise was der Author der Seite verwendet). Wer auch Oxygen verwenden möchte sollte für das Einrichten ein Blick in das Tutorial werfen, ansonsten wird man lange suchen müssen, bis die eigene Seite der Vorlage ähnelt.

Uns hat besonders der Slideshoweffekt gefallen (was sicher auch mit einem Plugin mit jeder anderen Vorlage möglich gewesen wäre). Um diesen einzurichten sind die folgenden Schritte notwendig:

    1. Eine Seite erstellen z.B. “Home”, ohne Inhalt.
    2. Als Template für die Seite “Front Page” wählen.
    3. Unter Einstellungen-Lesen die gerade erstellte Seite als statische Startseite auswählen.
    4. Bei neu erstellten Artikel die Location auf “Featured” einstellen, dann erscheinen diese in der Slideshow.

Die Reiseroute

Da wir nun keine Kartenansicht hatten, gingen wir auf Suche nach einer Alternative.

Zum einem kommt nun Travelmap zum Einsatz. Die Reiseroute kann zentral verwaltet werden und je nach Bedarf als Karte oder als Liste angezeigt werde.

Das sieht dann so aus (als Karte):

Weiter gibt es dann noch die “Wo sind wir gerade Karten”: Das ist bei einem Reiseblog sicher ein Must-have. Wie verwenden dafür “My Geoposition” mit dem in jedem Artikel eine eigene Karte eingeblendet werden kann. Die Geodaten können sehr komfortable mit einem Webtool bestimmt werden.

[mygp_map]

Die Beweise

Und schließlich sind dann noch die Bilder ein wesentlicher Bestandteil.

Die lassen sich zwar auch mit den Basisfunktionen von WordPress in die Artikel einbinden, allerdings geht auch noch etwas netter und komfortabler mit den entsprechenden Plugins. Da der Picassa Account schon vorhanden war, war es naheliegend diesen auch zu verwenden. Das auch sehr verbreitete Nextgen Gallery Plugin schied leider aus, da es scheinbar keinen einfachen Workflow gibt um mit einem IPAD Bilder hochzuladen, die via einem Camera Connectivity Kit importiert worden waren, aber dazu gleich noch mehr.

Das Plugin der Wahl wurde PicasaView zusammen mit FancyBox. So lassen sich recht leicht Alben aus Picasa in den Blog einbinden.

Blogsy Photos

Blogsy Photos

Dies ist das Blogsy-Fotoalbum (24.04.2012, 14 Fotos)

Mobiles Bloggen

Ziel bei allem war soweit wie möglich alles mit einem iPad unterwegs pflegen zu können, wofür wir ein paar Apps nutzen neben den Hausmitteln vom iPad. Auch sollte das Plugin “Touch Punch” installiert sein, da unter anderem beim Einstellen der Menüs im Adminbereich des Blogs drag and drop Aktionen nötig sind, diese aber ohne das genannte Plugin nicht funktionieren auf dem iPad.

Blogsy

Zum einen lassen sich damit die Inhalte auch Offline erstellen, was unterwegs oft genug der Fall sein wird. Zum anderen bietet es ein paar nette Features um schnell einen Link, ein Bild etc. einzubinden. Nachteil is allein das sich damit nicht die Funktionen der verwendeten Plugins einstellen lassen, so dass nach der Veröffentlichung noch etwas online Nacharbeit im Webbrowser notwendig ist (zum Beispiel für die Geolocation Karten).