Diesmal haben wir Los Angeles nicht links liegen lassen

Diesmal haben wir Los Angeles nicht links liegen lassen

Vor zehn Jahren waren wir bereits mal zum Urlaub in Kalifornien. Da sind wir von San Francisco aus den Highway 1 die Küste runtergefahren bis Los Angeles und daran vorbei. Es ging nach Huntington Beach leicht südlich von Los Angeles im Orange County, da wir dort einen Bekannten besuchen wollten. Wir waren dann noch im Disneyland in Annaheim und für zwei Tage in Las Vegas , aber nach Los Angeles selbst sind wir gar nicht gefahren. Kein Walk of Fame und keine Hollywood Hills und was es halt sonst noch so gibt in Los Angeles.

Die Reise geht zu Ende

Das konnten wir nun also alles nachholen. Wir hatte gute fünf Tage dafür bis Katrin in den Flieger Richtung Heimat steigen würde. Wir beide hatten in den letzten zwei Wochen damit angefangen uns aktiver um die Jobsuche zu kümmern und bei Katrin stand nun das erste Vor-Ort-Vorstellungsgespräch an. Bei mir waren es bisher Telefoninterviews und so lange noch keine Vor-Ort-Gespräche anstanden wollte ich noch etwas weiter durch die USA reisen.

AirBnB

Allerdings war Katrin dann die letzten Tage nicht ganz fit, so dass wir zum Teil nicht weit weg kamen von unserer AirBnB Unterkunft in North Hollywood. Die war allerdings ein richtiger Glücksgriff. Mit 59 $ pro Nacht echt ein Schnäppchen in Los Angeles. Alles super nett und sauber – wir hatten sogar unser eigenes Badezimmer. Leider konnten wir dort nur vier Nächte bleiben, so dass wir für die eine verbleibende Nacht nochmal umziehen mussten. Die zweite Unterkunft ist aber nicht echt erwähnenswert. Hauptfeature: der Weg zur Metro war kürzer.

Unsere ersten AirBnB Gastgeber wohnten in North Hollywood in direkter Nachbarschaft der großen Filmstudios. Er war freiberuflicher Softwareentwickler und sie laut AirBnB Profiel Schauspielerin, was uns nicht wirklich überraschte (ist das nicht jeder zweite in LA?). In echt waren es aber bisher nur ein paar kleine Filmjobs und eigentlich arbeitete sie als Buchhalterin. Naja, immerhin hat sie mal in “Catch me if you can” neben Leonardo DiCaprio eine der Stewardessen gespielt.

Walk of Fame und Hollywood Hills

Sind das nicht die ersten Dinge die einem einfallen, wenn man an LA denkt. Also fuhren wir da auch als erstes hin. Aber schon der Lonely Plant fand, dass trotz einiger Bemühungen in den letzten Jahren, der Walk of Fame nicht echt an die glorreichen Zeiten mehr anschliessen kann. Leider kann man dem nicht echt widersprechen.

Wer will kann natürlich die inzwischen rund 2000 Sterne ablaufen auf der Suche nach seinen Lieblingsstars. Bei mir hielt sich die Begeisterung dafür in Grenzen.

Von dem Einkaufscenter in der Nähe der Hollywood Hills Metrostation konnte man den so berühmten Schriftzug der Hollywood Hills sehen hatte somit gleich den zweiten Punkt auf der Los Angeles Liste abgehakt.

Der Schriftzug war eigentlich nur eine Werbemassnahme um auf das damalige Wohnungsbauprojekt aufmerksam zu machen und beinahe wäre er verfallen, hätten nicht ein paar Promis sich für deren Erhaltung eingesetzt.

Verdammt groß

Um etwas mehr einen Überblick über die Stadt zu bekommen, setzte ich mich in einen Bus Richtung dem Santa Monica einem Stadtteil von Los Angeles am Meer. Dass dauerte dann so gut einanhalb Stunden bis ich da ankam. Eine Metro für die Verbindung gab es nicht. Das Metronetz in LA ist einfach viel zu klein für eine so große Stadt. Die Stadt ist für eine Stadt dieser Größenordnung ziemlich flach bebaut. Die Fahrt mit dem Bus war so auch nicht sehr abwechslungsreich. LA schafft es also nicht auf die Liste der potenziellen Auswanderziele.

Santa Monica mit seinem Pier und Strand war da dann doch schon mal was anderes, auch wenn ich Huntington Beach netter in Erinnerung hatte. Aber da hatte wir ja auch unseren Gastgeber Danny, der uns die lokalen Geheimtipps zeigte und es war auch gerade der US Surf Cup am laufen.

Leider hatte ich dann aber nicht echt viel Zeit am Strand, da die 1,5 Stunden Bus musste ich ja auch noch wieder zurückfahren.

Eigentlich hatte ich deshalb geplant als erstes nach Los Angeles doch noch ein paar Tage nach Huntington Beach zu fahren, um etwas am Meer zu entspannen und mich auch nochmal mit einem Surfbrett in die Wellen zu wagen. Nur scheinbar war Huntington Beach nicht echt eine Backpacker-Metropole. Es gab nur recht teure Hotels (und alleine rechnet sich dass dann echt nicht mehr) und auf meine Couchsurfinganfrage gab es mal wieder keine Antwort…

Zufällig entdeckte ich dann aber noch bei Jucy USA ein Relocating Special, bei dem man den Campervan für 1 $ am Tag bekommt, aber dazu im nächsten Artikel dann mehr.

201304UsaLosAngeles

Created 2013-05-07 03:44:56 +0000

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