Wellington - Couchsurfing, Te Papa und der 360 Grad View

Wellington – Couchsurfing, Te Papa und der 360 Grad View

Wellington - Voted the 'coolest little capital in the world' by Lonely Planet 2011, windy Wellington lives up to the mantle by keeping things fresh and dynamic. Wellington is big on the unexpected and unconventional.

Couchsurfing bei Orane und Olivier

In Amsterdam haben wir immer viele Leute über Couchsurfing gehostet. Wir fanden es immer nett neue Leute auf diese Weise kennenzulernen, ihnen das andere Amsterdam zu zeigen und ihren Reisegeschichten zu lauschen. Kurz vor der Weltreise haben wir immer Leute akzeptiert, die auch gerade eine Weltreise machen und so wertvolle Tips erhalten. Eine unserer nettesten Freunde in Amsterdam – unsere Italiener Michela und Daniele – haben wir auch über Couchsurfing kennengelernt.

In Wellington haben wir bei Orane und Olivier gecouchsurft. Beide kommen aus dem französischsprachigem Teil der Schweiz und lebten schon seit mehreren Jahren in Wellington. Orane hat für uns am ersten Abend sogar einen leckeren Süsskartoffelauflauf gekocht. Die beiden lieben Reisen genauso wie wir und so haben wir unsere Erfahrungen in verschiedenen Ländern bei einem leckeren Abendessen ausgetauscht. Später waren wir noch auf ein Bier in einer kleinen Microbrewery. Die beiden haben eine süsse kleine Wohnung in Wellington mit einem schönem Balkon. Wir hatten sogar unser eigenes Zimmer.

Am nächsten Abend haben wir uns für das Kochen revanchiert und ihnen was leckeres gekocht. Nachdem sie sich am Abend davor über die deutschen Musikfestivals lustig gemacht haben auf denen es nur Bratwurst und Bier als Essen gibt haben wir vorsichtshalber italienisch gekocht ;-). In der Schweiz geht es wohl auf Festivals etwas kulinarischer zu.


Der Morgenkaffee

Orane und Olivier mussten unter der Woche arbeiten und so sind wir für unsere Verhältnisse auch recht früh mit Ihnen aufgestanden. Der Wellingtoner an sich liebt guten Kaffee den ganzen Tag über. Da ist es auch nicht weiter erstaunlich, das es nicht schwer war ein nettes Café zu finden. Die Cuba Street ist bekannt für seine guten Cafés, also war das auch unsere Wahl um ein bisschen wacher zu werden. Irgendwie herrscht wohl in Neuseeland ein Einheitspreis für Cappuccino er kostete bis jetzt immer 4 NZD (2,50 EUR).

Neben den Cafés gibt es durch die Stadt verteil überall kleine Wohnwagen, manchmal sogar mit ein paar Tischen und Stühlen davor, wo man auch einen schnellen Kaffee zwischendurch trinken kann.


Mount Victoria

Östlich von der Innenstadt liegt mit seinen 196m Mount Victoria, von dem man aus einen 360 Grad Blick auf Wellington werfen kann. Es gibt wieder einmal eine Straße hoch, so das man selber oder mit dem Bus fahren kann oder man geht einfach die Straße entlang und den letzten Teil durch ein kleines Waldstück und 20 Minuten später ist man auch auf der Aussichtsplattform.


In dem kleinen Wald haben sie wohl auch Teile von Lord of the Rings gefilmt. Es gibt den Wanderweg entlang der Filmorte, aber irgendwie haben wir den nicht so richtig gefunden nur das Hinweisschild. Wir glauben aber trotzdem den Ort einer Filmszene entdeckt aus dem 1. Teil, wo die schwarzen Ritter die kleinen Hobbits verfolgt haben. Erkennt Ihr sie wieder?

Oben angekommen auf Mount Victoria kann man den Blick auf die Stadt geniessen. Von hieraus kann man auch die Landebahn vom kleinen Flughafen von Wellington sehen, die sehr kurz ist. Orane hat uns erzählt, dass die Flugzeuge die dort landen sehr klein sind und sogar der Platz neben dem Piloten vergeben wird mit dem Hinweis, dass man die Finger von den Steuergeräten lassen soll.

Te Papa

In Wellington gibt es laut Lonely Planet zwei Museen mit freiem Eintritt. Te Papa und die City Gallery. Wir haben uns für Te Papa entschieden, da es uns auch von unseren Couchsurfing Hosts empfohlen wurde. Das Museum ist das Nationale Museum Neuseelands. Übersetzt bedeutet Te Papa wohl Schatzkiste und das ist es auch – es ist ähnlich groß wie das das Deutsche Museum in München und es gibt unheimlich viel zu sehen gar nicht zu schaffen an einem Tag.

Es gibt viele interaktive Ausstellungen. Besonders gut fand ich die interaktive Neuseelandkarte. Hat man sich auf eine Stelle gestellt wurde auf einem Bildschirm Bilder und Filme aus dem jeweiligen Ort oder der Region gezeigt. Man konnte auch seine eigenen Bilder hochladen, so das die Informationen immer vollständiger wurden.


Am Eingang haben einem Figuren aus Lord of the Rings begrüsst. Die sahen echt so echt aus besonders die Augen, das ich nicht zu nah rangegangen bin, man weiß ja nie. Diese drei ‘Schönlinge’ standen noch ein paar Wochen vorher auf dem Roten Teppich um den neuen Teil von Lord of the Rings zu promoten.

In der Maori Ausstellung gibt es drei sehr beeindruckende traditionelle Häuser zu sehen. Besonders die Holzschnitzereien waren schon außergewöhnlich. Es gab auch eine Ausstellung über Erdbeben und Vulkane. In Wellington gib es einmal die Woche ein kleines Erdbeben. Wellington ist ähnlich gefährdet wie San Francisco und es ist nur die Frage wann und nicht ob es einmal ein großes Erbeben geben wird.

Eine andere Ausstellung hat sich über die Einwanderer in Neuseeland auseinandergesetzt und welchen ersten Eindruck sie von Neuseeland hatten. Man konnte auch ein paar Fragen beantworten und wusste dann ob man ein Arbeitsvisum für Neuseeland bekommen würde.

Sehr skurril fand ich den 5m langen konservierten Tintenfisch. Er sah schon ein bisschen zerrupft aus nach den zuvor 3 monatigen wissenschaftlichen Untersuchungen. Man hat ihn wohl irgendwo in Neuseeland gefangen und ihn dann für 3 Monate in ein Wasserbecken gelassen. Da wurde er von der Presse fotografiert und von Wissenschaftlern untersucht. Darüber gab es auch einen kleinen Film im Museum. Bis zur Mitte des Filmes dachte ich ja noch, dass sie ihm am Leben gelassen haben, aber als dann der Teil über die Konservierungsmethoden angefangen hat war auch mir klar, dass sie ihn leider getötet hatten.


Hafengegend

Die Hafengegend war echt cool. Es gab viele nette kleine Cafés und alles wirkte wie ein kleines Künstlerviertel.

Dann gab es noch die Wasseraktivitäten. Mitten in der Hafengegend gab es einen Sprungturm, es gab Stehpaddler und Kanufahrer.

Eigentlich eine super Idee mit dem Sprungturm, leider ist die Wasserqualität im Hafengebiet ein bisschen schlechter geworden und springen war offiziell nicht mehr erlaubt, davon haben sich aber einige nicht abhalten lassen und genossen trotzdem den Sprung ins erfrischende Wasser.

Das waren unsere netto 1 1/2 Tage in Wellington – viel zu kurz. So ein nettes Städtchen. Heute Abend kommen wir nochmal auf dem Rückweg von Turangi für eine Nacht vorbei, um dann am nächsten Tag die Fähre auf die Südinsel zu nehmen, da haben wir dann nochmal ein paar Stündchen Zeit um die Stadt weiter zu erkunden.


201302NeuseelandWellington

Created 2013-02-28 20:59:06 +0000

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