Renwick - Wein, Käse, Wein, Käse,..und ein Farmersmarkt

Renwick – Wein, Käse, Wein, Käse,..und ein Farmersmarkt

Es geht auf die Südinsel

Kurzer Zwischenstop in Wellington

Von Turangi kommend haben wir noch einen kleinen Übernachtungsstop in Wellington gemacht, bevor es am nächsten Tag weiter ging zur Südinsel Neuseelands. Wir haben unsere Unterkunft erst einen Abend vorher für Wellington gebucht und uns etwas gewundert, das es auf hostelworld.de und BBH nicht eine einzige freie Unterkunft gab. Das einzige was einigermaßen günstig war, war ein Viererzimmer bei den Normad’s Backpackern für geschlagene 80 EUR – da wir keine andere Wahl hatten wurde es das. Der Pluspunkt an dem Hostel war das gratis Abendessen, die zentrale Lage und das es neu und modern war. Als Negativpunkt waren unsere schnarchenden Zimmermitbewohner zu verzeichnen na ja für eine Nacht schon OK aber ein Zweierzimmer ist irgendwie doch schon besser. Später wussten wir auch warum es so schwer war ein Zimmer zu finden: 1. Wochenende, 2. Fringe Festival und ein Musikfestival, 3. Semesterbeginn und noch nicht alle Studenten hatten eine Wohnung und deshalb haben sie sich erstmal in Hostels einquartiert.

Da wir erst am späten Nachmittag mit dem Bus angekommen sind, hatten wir leider nur noch den Abend Zeit für Wellington. Im Rahmen des Fringe Festivals (Kleinkunst – Musik und Theaterfestival) gab es am Hafen das Campground Chaos, eine Trapez/ Artistik Performance umsonst und draussen und ganz nett anzuschauen…als dann am Schluß der Hut rumkam haben wir natürlich auch Geld reingeworfen, da es echt super nett gemacht war. Der Höhepunkt der Show war das fliegende Barbecue mit Biergartentisch, Webergrill und Bratwurst.

Wellington – Picton von der Nord- auf die Südinsel

Das Ticket für die Überfahrt mit der Interislander Fähre kann man einfach im Internet kaufen. In vielen I- Sites oder Hostels gibt es auch Discount Gutscheine für die Fähre. Wir hatten einen mit 10% Rabatt und haben dann für die 3 stündige Überfahrt so 30 EUR pro Person bezahlt.

Kommt man Richtung Südinsel (links auf der oberen Karte) fährt man durch eine Art Fjordgegend und es ist echt unglaublich wie nah die Fähre, die doch schon recht groß ist, an das Ufer fährt. Wir hatten eine sehr ruhige Fahrt mit kaum Seegang :-)

Watson’s Way Backpackers

Das Hostel war eines der besten Plätze für den Ausgangspunkt zur Marlborough Weinregion Erkundung. Die Einrichtung im Hostel war supergemütlich. Sie hatten dort eine Küche, die man gerne auch selber zu Hause haben wollte. Draussen gab es noch Tennisplätze, einen Bouleplatz und eine Hängematte zum Ausruhen. Das Hostel wurde von einem netten älteren Ehepaar geführt, was sich auch sehr gut mit den Weingütern auskannte.

Weintasting Tag 1 – light

Am ersten Nachmittag hatten wir uns ein Weingut ausgesucht, was man auch gut zu Fuß erreichen konnte vom Hostel aus. Die Auswahl fiel auf Georges Michel. Am Anfang, als wir uns den Namen noch nicht so genau angeschaut hatten, dachten wir, dass es vielleicht das Weingut vom Sänger George Micheal wäre und natürlich hatten wir gehofft, dass es gerade zufällig dort wäre und mit uns anstoßen würde.

Es gab verschiedene Weinflights zum Probieren. Dazu gab es verschiedenen Kleinigkeiten zum Essen. Wir haben uns für einen leckeren Käseteller entschieden. Besonders der 2009 La Reserve Chardonnay war superlecker und wir haben uns für den Abend noch einen mitgenommen.

Farmermarkt

Am ersten Abend im Hostel haben wir zwei sehr nette Groninger kennengelernt, die uns erzählt haben, dass sie am nächsten morgen zum Farmersmarket nach Blenheim fahren wollen zum Frühstücken. Netterweise haben sie uns mitgenommen. Es gab sogar Gerüchte, dass es auf manchen Märkten Pancakes gibt – das war natürlich ein Argument.

So ein Farmersmarket ist schon ganz gemütlich. Es gibt viele Tische und Stühle, wo man seine gekauften Sachen geniessen kann, eine Märchenerzählerin für die Kleinen und eine Zwei- Mann Band – die Jokers Wild. Mit zwei E- Gitarren spielten sie Countrysongs.

Kulinarisch gab es auch einiges von Oliven, über Pinienkernen, selbst gemachten Kuchen, Kaffee, Crepe, Wrabs, Wein,…alles selber gemacht und geerntet von den lokalen Bauern aus der Umgebung. Ich habe eine Dattelscone probiert, der mir aber leider den ganzen Tag wie ein Stein im Magen lag.

Weintasting Tag 2 – intensiv

Mit den Holländern hatten wir abgemacht am zweiten Tag zusammen auf die Weintour zu gehen. Ein netter Amerikaner aus South Carolina, hat sich auch noch angeschlossen. Zu fünft ging es also mit dem Fahrrad los. Für 10 EUR konnte man sich im Hostel Mountainbikes mit Helm für den Tag ausleihen.

Unser Herbergsvater hat uns auf der Karte mit den Weingütern in Renwick noch erklärt welche Weingüter ganz gut seien, wie teuer das Tasting ist und wo man am besten langfährt.

Unsere 14 km lange Fahrradroute ging die entlang mehrerer Dutzend Weingüter. Bei einigen Weingütern war das Tasting gratis, bei anderen musste man zwischen 1-3 EUR bezahlen, um ein paar Weine probieren zu können.

 

Erst 1973 begann man in der Marlborough Weinregion mit dem Weinanbau. Der Sauvignon Blanc gilt aber trotzdem als einer der besten auf der Welt. Die ersten Weinbauern wurden noch ausgelacht, da die ansässigen Schaf- und Kuhzüchter und Bauern nicht glauben wollten, dass auf dem Land Wein wächst. Heutzutage wird 73% des Weines aus Neuseeland in dieser Gegend produziert.

 

Es ist auf jeden Fall eine nette Sache ein bisschen Fahrrad fahren und dann wieder ein paar Weine probieren. Einige Weingüter haben auch noch Terassen oder kleine Restaurants, wo man sich dann noch gemütlich zum Wein was essen kann.

Unser Lieblingswein war der Wein von Cloudy Bay – leider auch der teuerste.

 

201303NeuseelandRenwick

Created 2013-03-04 02:48:38 +0000

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