Queenstown, äh nee, Arrowtown

Queenstown, äh nee, Arrowtown

Nach Dunedin ging es für zwei Übernachtungen nach Queenstown, da wir allerdings erst spät ankamen und den ersten Tag danach nach Arrowtown einen kleinen Ausflug gemacht haben, sieht es fast so aus als wären wir gar nicht in Queenstown gewesen. Zumindest wenn man den Fotos glauben möchte. Wir haben uns aber doch schon einen ersten Eindruck von Queenstown machen können und der war echt gut. Auch wenn Queenstown einen festen Platz auf der Karte von Neuseeland hat, so ist es doch schon erstaunlich wie übersichtlich der Ort mit seinen nur 10.000 Einwohners ist. Mit Touristen werden es aber auch schon mal bis zu 100.000.

Goldgräberstimmung

Arrowtown ist eine ehemalige Goldgräberstadt knapp 20 km entfernt von Queenstown und zu unserer freudigen Überraschung: es fährt sogar ein ganz normaler Nahverkehrsbus dorthin. Auf dem Weg lag auch noch eines der lokalen Weingüter. Weitere Weingüter erreicht man aber wieder nur per Auto oder halt durch eine der Weintastingtouren für 100 €. Aber ein Weingut kann auch langen, wenn man ein Dutzend Weine zum Probieren hat.

Nach dem übersichtlichen Queenstown kamen wir in dem noch übersichtlicheren Arrowtown an. Ganz original mögen die meisten Gebäude wohl nicht mehr sein, aber zumindest waren sie im Stile einer alten Goldgräberstadt. Es müsste halt nur mal einer auf die Idee kommen dort ein Parkverbot einzurichten, denn mit den ganzen Autos davor sieht es dann doch nicht mehr so authentisch aus.

Eine Überraschung war das örtliche Museum. In einem so kleinen Ort hatte ich da echt nicht viel erwartet, aber die Ausstellung über die alten Siedlungs- und Goldgräberzeiten war nett gemacht und größer, als der erste Anschein erwarten ließ.

Dort konnte man sich auch eine Ausrüstung zum Goldwaschen ausleihen, sprich einen dieser Teller und inkl. Anleitung zum Erfolg. Das haben wir uns aber dann doch geschenkt. Am Fluss haben wir aber ein paar entdecken können, die ihr Glück versuchen wollten. Sogar einen Semi-Professionellen, der auch noch eine dieser Schotterrutschen hatte.

Da der Ort schnell erkundet war, haben wir uns nach einer Stärkung mit lokalen Spezialitäten… es gab Sushi mit einer Misosuppe… auf eine kurze Wanderung am Fluss gemacht. Zeitlich sollte es eigentlich passen, aber scheinbar haben wir auf dem Hinweg etwas zu viel gebummelt, so dass wir uns am Ende doch etwas spurten mussten, schliesslich wollten wir noch zum Amisfield Wineyard bevor dort der Probierraum seine Tore schliesst.

Winetasting

Es gab zwei Varianten beim Tasting, 5x Standard für 5 NZD und die 5x auch mit den besseren Weinen für 10 NZD. Wir machten zusammen beide und konnten uns so für umgerechnet 10 € einmal durch das ganze Sortiment probieren. Die Topweine kosteten über 60 € die Flasche. Das war dann doch deutlich über unserem Budget und zum Glück schmeckte uns einer der etwas günstigeren etwas besser. Da man beim Kauf die Gebühr für’s Tasting angerechnet bekam, war es schon gar nicht mehr so schlimm, dass die Flasche auch noch 24 € kosten sollte. So waren es für uns nur 14 €…

Nach dem Tasting waren wir aber weintechnisch erst mal durch für den Abend und hoben die Flasche für einen Tag danach auf.

201303NeuseelandQueenstown

Created 2013-03-16 05:59:47 +0000

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