Kaffeefahrt

Kaffeefahrt

Es gab Kaffee, aber deshalb nicht der Titel dieser Geschichte im Blog. Kaffee hat ja eh seit der Verdrängung von “draussen nur Kännchen” durch Starbucks ein ganz neues Image. Ein paar Bedingungen um unseren Tripp eine Kaffeefahrt zu nennen sind auch nicht ganz erfüllt. Glaubt man der Definition vom Wikipedia dann zählt ein Zug wohl nicht dazu, es muss schon ein Bus oder Schiff sein. Und die Verkaufsverantstaltung gab es auch nicht.

Wir sind die jungen…

Aber sehen wir es positiv, sonst sind wir in den Hostels immer umringt von Work and Visa Schülern und Studenten und bei unserer Bahnfahrt von Greymouth nach Christchurch waren es eher die älteren Semester. Im Vergleich zu den Busfahrten ist Bahnfahren in Neuseeland auch noch ein gutes Stückchen teurer, also nicht echt die erste Wahl für den Budget Backpacker.

Die Bahnfahrt macht man weniger um von A nach B zu kommen. Die Bahn in Neuseeland wird auch mehr als ‘Scenic’ beworben, es geht also mehr darum durch nette Landschaften zu fahren und die Aussicht zu geniessen. Wurde von einem Teil unserer Mitreisenden aber so nicht ganz umgesetzt, die haben gemütlich geschlafen während der Fahrt. Ich selber habe nicht mal mein iPad angerührt, sondern so wie es sich gehört die Aussicht genossen.

Ob man die Fahrt nun echt machen muss auf seinem Neuseelandtripp würde ich so pauschal nicht sagen. Wenn es gut in die Routenplanung reinpasst und man nicht auf den Cent schauen muss o.k. Schliesslich wird die Route nicht angeboten von den Intercity Bussen (im Gegensatz zu Atomic). Wer schon mal in der Schweiz oder Österreich Bahn gefahren ist hat ähnliches schon gesehen.

Christchurch quicky

Mit Christchurch hatten wir dann die gleichen Probleme, wie in Wellington. Wieder war so gut wie alles ausgebucht und am Ende fanden wir für eine Nacht Platz in einem 5′er Zimmer, zum Preis eines Doppelzimmers. Das Problem in Christchurch ist, dass für den Wiederaufbau der Stadt nach dem 2011 Erdbeben viele Mitarbeiter der Baufirmen auch auf die Hostels zurückgreifen.

Vielleicht wäre es einfacher gewesen, wenn wir uns früher um eine Unterkunft in Christchurch gekümmert hätten, aber durch Frühbuchen (TransAlpine Zug) ist unser Problem ja erst entstanden. So war Verlängern in Punakaiki nicht möglich und unsere Ankunft in Christchurch schon fest.

Also sind wir nach der einen Nacht in Christchurch erstmal “auf’s Land geflüchtet” und haben uns für zwei Tage später dann gleich die Unterkunft in Christchurch gesichert. Also erstmal noch ein Zwischenstopp in Akaroa. Von Christchurch haben wir so eigentlich noch nicht viel gesehen.

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