Dunedin - Wildlife Tour

Dunedin – Wildlife Tour

Hogwartz Hostel

Das Hogwartz Hostel hat wohl seinen Namen angelehnt an den Harry Potter Film. Es war schon ein bisschen verwinkelt und wirkte ein bisschen wie aus einem anderen Jahrhundert – sehr charmant. Für 43 EUR die Nacht für ein Doppelzimmer recht günstig. An der Rezeption wurde uns auf dem Dunedin Stadtplan auch gleich erklärt, was wir hier alles machen können. Von unserer Idee zu den Pinguinen mit den öffentlichen Verkehrsmittel zu fahren, wurde uns abgeraten, da der Bus nur bis Ottago fährt und man von dort aus selber noch ziemlich lange gehen muss auf der einzig befahrbaren Strasse, die nicht ausgeleuchtet ist – also doch lieber organisierte Wildlife Tour.

Art Gallery

Die Art Gallery soll eine der besten Neuseelands sein. Im ersten Anlauf haben wir nur einen Raum geschafft, da Marcus schon beim Betreten der Galerie einen Riesenhunger hatte. Am nächsten Tag haben wir unseren Besuch fortgesetzt und schnell festgestellt, dass es auch nur noch zwei weitere Räume gibt. Am einfallsreichsten fand ich die Fotos einer Künstlerin die per Zeitungsanzeige Männer über 50 für einen Fotoshoot gesucht hat. Diese wurden dann in typischer Business Manier fotografiert und bekamen neue Manager Jobtitel zugewiesen … erst am Schluss der ausgestellten Bilder wurde aufgelöst, dass sie eigentlich Allerweltsmenschen waren mit ganz anderen Berufen…obwohl man ihnen dank der typischen Businessfotografie auch alles andere abgenommen hätte.

Steilste Strasse der Welt

Vom Hostel bekamen wir den Tip, dass es in Dunedin die steilste Strasse der Welt gibt, die auch einen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde deswegen bekommen hat. Von der Innenstadt aus, waren es nur 3,7 km zu Fuß und da wir noch nicht viel von Dunedin gesehen hatten, machten wir uns auf den Weg. Der Weg führte uns eher in die Aussenbezirke der Stadt, die von schrumpeligen Studentenwohnungen geprägt waren. Angeblich gibt es den alljährlichen Wettbewerb der schäbigsten Studentenwohnung, der auch im Fernsehen übertragen wird.

An der steilsten Strasse der Welt angekommen hatte man sogar die Möglichkeit sich für 2 EUR per Urkunde bestätigen zu lassen, dass man sie wirklich erklimmt oder per Auto befahren hat. Es war schon ein Spass die Autos zu beobachten die möglichst schnell die Strasse rauf und runter fuhren und nach dem hoch fahren erstmal supervorsichtig umdrehten und die ersten Meter fuhren, damit sie nicht vorne aufsetzen.

Hafen – und Strand in Dunedin

Am 2. Tag hatten wir bis 15:00 Uhr Zeit uns noch die Zeit zu vertreiben, dann begann unsere Wildlife Tour. Da wir super spät aufgestanden sind und gefrühstückt haben blieben uns nur ein paar Stunden Zeit. Wir hatten uns dann überlegt erst zum Hafen zu gehen und dann zum Strand. Der Hafen war jetzt nicht so die touristische Attraktion und es gab auch keine Flaniermeile.

Zum Strand sind fast die ganze Zeit an der Hauptstrasse entlang gegangen durch ein Industriegebiet auch nicht so schön. Als wir dann endlich am Strand angekommen sind hatten wir eigentlich gar keine Zeit mehr übrig um Ihn zu geniessen und mussten schon bald wieder umkehren. Diesmal haben wir dann aber den Bus genommen.

Otago Peninsula – Elm Wildlife Tours

Um 15 Uhr wurden wir dann von einem kleinen Bus von Elm Wildlife Tours vor unserem Hostel abgeholt. Die Tour zeichnet sich dadurch aus, dass es kein touristisches Massenereignis ist, sondern man in Kleingruppen von höchstens 10 Leuten das Wildlife erkundet. Die 6 stündige Tour kostet 56 EUR pro Person (gebucht über das Hostel mit 10% Rabatt). Ein Teil des Tourgeldes wir in Maßnahmen gesteckt, um die Pinguine zu erhalten.

Vögel auf dem Weg anschauen

Der ersteTeil des Ausfluges bestand darin auf den Weg zum Albatross Center überall dort kurz anzuhalten, wo es Vögel gab. Diese wurden uns dann näher erklärt, wo sie ursprünglich herkamen, wie viele es noch gibt, ihr Vehalten, was sie Essen, ihre natürlichen Feinde,…ein bisschen wie Schulunterricht.

Albatross Center

Danach ging es weiter zum Royal Albatross Center, das ist der einzige Platz auf der Welt, von wo man Albatrosse vom Festland aus in ihrer natürlichen Umgebung beobachten kann.

Das Center wurde gegründet, da die Anzahl der Vögel von Jahr zu Jahr gesunken ist. Von dem Center aus kann man die Albatrosse beim Brüten beobachten und bei der Aufzucht ihrer Kinder.


Und mit der kostenlosen Variante einfach nur dastehen und den gigantischen Vögeln beim Fliegen zusehen. Wir hatten das Albatross Center bei unserem Package nicht dazugebucht, weil wir es nicht wussten, würden es aber jedem empfehlen, da man die kleinen Albatrosse in ihren Nestern sehen kann und das Starten und Landen der Vögel beobachten kann, was wohl ziemlich nett sein soll.

Ein Albatross hat übrigens eine Flügelspannweite von bis zu 3,30m. Fliegt er an einem vorbei ist das schon echt ziemlich beeindruckend. Beim Albatrossbeobachten haben wir auch noch im Wasser zwei Seerobben beim Planschen beobachten können.

Pat und Patachon Schafe

Laut unserem Tour Guide ist kein Neuseelnd Urlaub fertig ohne ein süsses Schafphoto gemacht zu haben. Na da mussten wir uns dann aber beeilen schliesslich sind wir hier nur noch ein paar Tage. Auf dem Weg zu den Seerobben haben wir zwei Schafe entdeckt, die echt wie Pat und Patachon am Wegesrand standen und jeden erstmal beobachtet haben, der vorbei ging – und voila ein ‘Cute Sheep Picture’ wie gewünscht.

Private Farmland mit Seerobben, Seelöwen und Pinguinen

Mit dem Bus sind wir weiter gefahren, auf ein privates Farmland, wo von aus die kleine Wanderung gestartet ist zu den Seerobben, Seelöwen und Pinguinen. Zuerst ging es zu einer kleinen Seerobbenkolonie. Es gab viele Jungtiere die in den kleinen Wasserlöchern fröhlich vor sich hin gespielt haben.

Danach sind wir auf die andere Seite des Hügels gewechselt. Schon beim Abstieg Richtung Strand haben wir den ersten Pinguine gesehen, der im Gras stand und uns beobachtet hat. Normalerweise sind diese ‘Yellow-eye Pinguine’ superselten und superscheu. Diese haben sich aber wohl an die kleinen Besuchergruppen gewöhnt. Wir sollten uns auch extra klein machen, damit er nicht so viel Angst vor uns hat. Später haben wir uns noch am Strand in eine Art Holzbau mit Fenster gesetzt, von wo wir aus dann die Pinguine am Strand beobachtet haben, ohne sie zu stören. Wir haben sogar einen einen kleinen Pinguine vom Meer an den Strand watscheln sehen – so süss. Wir hätten dort echt noch stundenlang sitzen können.

Am Strand lagen noch ein paar Seelöwen. Die meiste Zeit waren sie am Rumdösen. Unser Guide hat uns erzählt, dass es bis vor ein paar Jahren nur männliche Seelöwen gab, dann hat sich eine Dame an den Strand verirrt.


Damit war der Nachwuchs für die folgenden Jahre gesichert und die Anzahl der Seelöwen steigt wohl dort stetig. Haben ihre männlichen Kollegen fast nur geschlafen, war diese Seelöwendame doch recht aktiv und hat uns vorgeführt wie man sich mit maximaler Anzahl an Verrenkungen am besten kratzt.


Fazit: Elms Wildlife Tour ein MUST DO !!!!

201303NeuseelandDunedin

Created 2013-03-13 23:29:44 +0000

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