Abel Tasman Park

Abel Tasman Park

Eigentlich wären wir gar nicht da gewesen. Nach unserem “Budgetschock” auf der Nordinsel hatte ich mal den Lonely Planet durchgearbeitet, auf der Suche nach Orten, wo man auch mal Wandern könnte ohne gleich wieder Geld bezahlen zu müssen. Darum war der Abel Tasman Park erstmal nicht auf unserer Liste. Allerdings gibt es bei dem Intercity Bus keine gescheite Verbindung von Blenheim (bzw. Renwick) nach Punakaiki, so dass wir doch einen Stop-over machen mussten. Mit unserem Flexiticket kamen wir bis nach Nelson, wo wir dann auch unsere Unterkunft hatten.

Das Sprungbrett in den Park: Nelson

Nelson liegt noch ein ganzes Stück entfernt vom Abel Tasman Park. Beim Blick über die Bucht kann man den Park aber schon sehen und es gibt halt einige Shuttlebusse, die einen von Nelson zum Park bringen. Wir entschieden uns für ein Coach-Cruise-Walk-Coach Paket vom Abel Tasman Coachlines. Dazu gleich noch mehr.

Nelson selber ist grösser als unser letzter Ort, hatte sogar eine Art Pubstreet mit so ein, zwei Dutzend Kneipen direkt hintereinander. Als wir da am ersten Abend so gegen sieben vorbeiliefen, sah es aber noch recht verschlafen aus. Nicht zu vergleichen mit Wellington, wo schon um fünf alle beim Feierabendbier waren und die Kneipen proppenvoll waren (aber das war ja auch ein Freitagabend gewesen, vielleicht nicht ganz fair der Vergleich).

Was aber auch Nelson wieder zu bieten hatte (scheinbar ein Standard in Neuseeland) war ein Berg mit kurzer Wanderroute zu einen Aussichtspunkt über die Stadt. Schon ganz praktisch, schliesslich hatten wir nicht echt viel Zeit um uns richtig in Nelson umzuschauen.

Die Unterkunft in Nelson war wieder einwandfrei. Da kann mal wohl in Neuseeland nicht viel falsch machen. Dadurch hat sich auch der Aufwand die richtige Unterkunft zu finden deutlich reduziert. Haben wir vorher immer noch ewig Preise und Dutzende von schrifltichen Bewertungen einer Vielzahl alternativer Unterkünfte gegeneinander abgewogen, so ist es jetzt recht schnell: BBH Liste für den Ort anschauen, Bewertungsindex o.k. dann eben anrufen und fertig.

Dort sind wir dann auch in die neuseeländischen Statistik aufgenommen worden. Am 5. März war wohl Volkszählungstag und selbst als Reisender sollte man den Bogen ausfüllen. Als nicht in Neuseeland sesshafter durfte man aber Frage 13 bis 47 überspringen…

Abel Tasman Park

Mit dem Bus waren wir dann bis zum Südende des Parks noch gut 1 1/4 Stunden unterwegs. Den Park kann man in drei, vier Tagen durchwandern. Es lassen sich auch nur einzelne Abschnitte herausgreifen, da man über den Wasserweg überall hingebracht oder wieder abgeholt werden kann. Auch wir haben uns von Kaiteri bis Anchorage mit dem Boot bringen lassen und sind dann den Weg zurück gelaufen.

Von den Abel Tasman Park wird immer in den höchsten Tönen gesprochen, so dass unsere Erwartung entsprechend hoch war. Es war natürlich schon komplett etwas anderes als die Kraterlandschaft bei dem Toringario Alpine Crossing. Alles schön Grün und regelmäßig konnte man einen Abstecher zu einen der vielen Strände machen. Trotzdem waren wir doch etwas enttäuscht.

Vielleicht lag es daran, dass sich 4 Stunden (12 km) nicht echt nach einer Herausforderung anfühlten (insgesamt hatten wir 5 1/2 Stunden Zeit, so dass grössere Extraschlenker auch nicht möglich waren). Vielleicht auch da die Strecke abgesehen von einer flotten Steigung zu Beginn, ansonsten recht einfach war, mehr so wie eine Wanderung im Stadtpark. Es kann aber auch sein, dann man einfach was mehrtägiges machen muss inkl. Zelten oder Hüttenübernachtungen.

Viel besser hat uns wenig später die Wanderung in Punakaiki gefallen, unserem nächsten Reisestop.

Was hier aber schon perfekt war: Es gab ein Restaurant/Cafe am Ende der Wanderroute, etwas was wir doch bei der Toringario Wanderung vermisst hatten. Dort trafen wir dann auch zwei Frauen wieder, die morgens mit uns im Bus gesessen hatten. Eine kam sogar aus München und so verging die Wartezeit auf den Bus wie im Flug, während wir über München, Wanderungen, Neuseeland und Weltreisen sprachen. Wir haben sie dann sogar zwei Tage später nochmal zufällig bei den Punakaiki Pancake Rocks wiedergesehen (man trifft sich immer zweimal im Leben…).

201303NeuseelandNelson

Created 2013-03-05 06:32:13 +0000

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