Kassensturz Hong Kong

Kassensturz Hong Kong

Nach vielen preisgünstigen Wochen in Südostasien wurde Hong Kong eine gute Vorbereitung, um langsam das persönliche Preisempfinden nach oben hin anzupassen. Wobei die Unterkunftskosten den Bärenanteil ausmachen. Wer bei der Qualität der Unterkünfte beide Augen zudrückt, kann hier sicher sparen. Der bessere Tipp ist es aber das Chinese New Year zu meiden.

Trotz des westlichen Flairs kann man hier auch sehr günstig Essen auch wenn das 1 € Essen dann doch nicht mehr zu finden ist. Wir hatten uns aber am ersten Abend mal einen netten Italiener mit Wein gegönnt, was auch sehr lecker war. Unser Essen im Bubba Gump war es weniger und dabei fast genauso teuer.

Ähnlich wie in London , wo auch die Unterkünfte teuer waren, konnte man auch viel unternehmen ohne viel Geld auszugeben. Trekking kosten nichts, Museen sind günstig oder zum Teil sogar kostenlos und jeden Abend gib es die Lightshow. Natürlich ist da noch Disneyland für 40 € pro Tag, aber da waren wir nicht.

Mobiles Internet hatten wir für 5 € und auch wenn wir es erst am Ende gekauft haben (das teuerste Hotel hatte kein kostenloses Internet) hätte es mit dem vorhandenen Guthaben für eine Woche gelangt.

Unterkunft

  • Hotel/Hostel etc.: 577 € (7 Nächte)
  • Couchsurfing: 0 Nächte
  • Telefon/Internet: 5 €

Verpflegung

  • Restaurant, Cafe: 157 €
  • Getränke: 31 €
  • Lebensmittel: 79 €
  • Kosmetika: 9 €
  • Arzt/Arznei: €
  • Sonstiges: €

Sightseeing

  • Theater, Ausstellungen: 13 €
  • Sport: €
  • Kino: 0 €

Transport

  • Bus/Bahn: 71 €
  • Reisekosten: €
  • Amtliche Gebühren: 0 €

Für die sieben Tage kamen 941 € an Ausgaben zusammen. Damit kamen wir trotz Chinese New Year auf einen Tagessatz von “nur” 67,20 €. Geplant hatten wir mit 80 €. Ein extra Besuch im Disney Land und man wäre allein durch den Eintritt über 5 € höher im Tagessatz.

Daran sieht man auch mal wieder, wie vorteilshaft es ist ein Budget zu haben und die laufenden Kosten im Blick zu haben. Normal hätte ich nach den Hotelpreisen wohl ein echt schlechtes Gefühl gehabt, aber nun sieht man: Passt scho’!