Kassensturz China (Peking)

Kassensturz China (Peking)

Peking war in vielen Dingen anders. Es war so kalt, so dass wir doch regelmäßig in einem beheizten “western style” Restaurant einkehrten. Dass wir bei Freunden untergebracht waren senkte die Unterkunftskosten auf Null, zum anderen genossen wir dort auch das Expat Leben mit deutschen Brötchen zum Frühstück und den Barabenden in der Stammkneipe unserer Gastgeber.

Die Zutaten für unsere “heute kochen wir” Pizza kamen aus dem gut sortierten Supermarkt gleich neben der Expat-Bubble, der zwar nicht den Rekord des Supermarktes in Bangkok zu schlagen vermochte, aber trotzdem teurer war als unser Streetfoodessen mit Andreas am letzten Tag (drei Erwachsene und drei Kinder für knapp 5 € pappen satt).

Der Nahverkehr kostet fast gar nichts, für einen viertel Euro konnte man mit der Metro in die Innenstadt fahren. Alles recht modern, nur das man egal wo man hin möchte eigentlich immer dreimal umsteigen muss und dabei gefühlt mehr Kilometer läuft, als in der Metro sitzt, ist echt ein Manko. Aber wir hatten ja keine Eile, nach drei, vier Stunden in der Pekinger Kälte waren wir eh immer so durchgefroren, dass weiteres Sightseeing “auf Eis gelegt wurde”.

Unterkunft

  • Hotel/Hostel etc.: 0 € (0 Nächte)
  • Couchsurfing: 7 Nächte in Peking bei Freunden
  • Telefon/Internet: 0 €

Verpflegung

  • Restaurant, Cafe: 71 €
  • Getränke: 48 €
  • Lebensmittel: 74 €
  • Kosmetika: €
  • Arzt/Arznei: €
  • Sonstiges: 5 €

Sightseeing

  • Theater, Ausstellungen: 93 € (im wesentlichen unser Ausflug mit dem CCC zur Eisausstellung)
  • Sport: 0 €
  • Kino: 0 €

Transport

  • Bus/Bahn: 8 €
  • Reisekosten: 0 €
  • Amtliche Gebühren: 98 € (das China Visum)

Für günstige 398 € waren wir also eine Woche in Peking. Der daraus resultierende Tagessatz ist natürlich wenig repräsentativ: 28,43 € pro Person. Zum einen da wir keinerlei Hotelkosten hatten, zum anderen sind wir fast ausschliesslich “western style” Essen gewesen. Etwas Sightseeing haben wir uns geleistet, aber zur Chinesischen Mauer sind wir mit Andreas gefahren und weil es ‘offiziell’ gesperrt war, hat es nicht mal Eintritt gekostet. Der geplante Tagessatz von 30 € pro Person war deshalb auch schon unter Berücksichtigung der besonderen Umstände gewählt.