Auckland - wir lieben Kiwis

Auckland – wir lieben Kiwis

Hong Kong Auckland mit Air New Zealand

Nach einem turbulenten 11 Stunden Flug auf dem wir doch eher gedöst als geschlafen haben, sind wir mit New Zealand Air gut in Auckland gelandet. Wir vergeben hiermit den Preis für die beste Lasagne und den besten Wein im Flieger. Im Flieger haben wir schon die Arrival Card ausgefüllt und auch angekreuzt, dass wir wandern waren und Lebensmittel mit hatten. War aber kein Problem unser Salz, Pfeffer und Instant Kaffee war erlaubt und auch unsere Wanderschuhe waren sauber genug also durften wir einreisen.

Am Flughafen gab es allerlei Broschüren und Stadtpläne zum Mitnehmen. Dann haben wir uns noch schnell eine New Zealand SIM’s gekauft und weiter ging’s mit dem Airport Express Bus nach Downtown Auckland.

Silverstone Backpackers Hostel

Mit dem Hostel hatten wir es diesmal ganz gut getroffen. Unser Zweierzimmer war recht groß und hatte sogar ein eigenes Bad. Es gab auch eine Gemeinschaftsküche, eine Lounge Area und einen kleinen Kinosaal. Die Waschmaschine mit Trockner war auch ganz praktisch, denn selber waschen war angesagt. In Asien war das immer so praktisch für 2 oder 3 EUR hat man seine Wäsche abgegeben und am selben Tag lag ein nettes Paket sauberer Wäsche im Hotelzimmer. Die Zeiten sind wohl vorbei, jetzt ist wieder selber waschen angesagt, will man nicht unverhältnismäßig viel Geld für ein bisschen mehr Komfort ausgeben.

Für Auckland Verhältnisse war das Hostel mit 50 EUR pro Nacht auch noch recht günstig. Außer einer Mücke und einem vom mir eingeschleppten Käfer von einer unserer Wanderungen habe ich keine weiteren Krabbeltiere gesichtet.

 

Stadterkundung

Damit unser Jetlag erst gar keine Chance hatte, haben wir uns nachdem unsere Wäsche fertig war und wir unseren ersten Hunger mit Toast und Scheiblettenkäse gestillt haben, direkt auf den Weg Richtung Stadt gemacht genauer gesagt Richtung Hafen.

 

Im Flieger hatte ich mir schon einen Film über Auckland angeschaut und dort haben sie auch einige Bilder über diese Gegend gezeigt. Der Viaduct Hafen einst die kommerzielle Hafengegend bekam 2000 ein Makeover und ist jetzt eine Gegend wo es gute Restaurants und Weinbars gibt.

 

 

Andererseits gibt es aber auch das junge hippe Viertel, wo aus Wohnwagen heraus leckere Sachen verkauft wurden. In der Mitte standen dann Biergartenbänke, die zum verweilen und ratschen einladen.

 

In Auckland gibt es 195,000 Segelboote gerechnet auf 1,2 Mio bedeutet dass, das jeder 6. Aukländer ein Segelboot hat – nicht schlecht oder? Hier ein nicht ganz repräsentatives Exemplar, aber es lagen nicht gerade wenige Luxusyachten im Hafen.

 

 

 

 

Da uns die Gegend so gut gefallen hat, haben wir dort auch gleich in einer netten Tapasbar was gegessen und unser erstes neuseeländisches Bier getrunken: Mac’s Gold Brew.

 

Devonport – Weinfest und unsere erste Vulkanbesteigung

Am Hafen haben wir gesehen das es am Wochenende ein Weinfest in Devonport gibt, das war natürlich was für uns – neuseeländisches Weintasting.

Devonport ist vom Hafen aus in 12min mit der Fulder Fähre zu erreichen oder wenn man ein Auto hat, kann man auch direkt auf die Halbinsel fahren.

 

 

Mount Victoria

Steigt man in Devonport aus, sieht man schon von weitem Mount Victoria. Mount Victoria ist der höchste Vulkan in North Shore in Neuseeland mit seinen 87m aber keine Sorge die letzte Eruption liegt über 20,000 Jahre zurück.

Der Aufstieg dauert so 15min. Man geht auf einem kleinen Trampelpfad den Berg hoch, kann aber auch mit seinem Auto hochfahren. Oben erwarten einem kleine Fliegenpilzhocker (die Entlüftung der auf dem Berg gebauten Bunkeranlage) und eine spektakuläre Sicht auf Aukland.

Wir haben einige Leute beim Picknick gesehen sah sehr gemütlich aus. Ein Papa ist auch mit seinem Sohn auf einem Stück Pappe den Berg runtergesaust.

Weinfest

Die Eintrittskarte kostete 25 EUR und man bekam am Eingang ein Glas Wein – aber ohne Inhalt. Man konnte sich auch noch einen Umhänger für das Glas dazu kaufen. Das sah ganz lustig aus und das Glas Wein baumelte dann so vor einem her, aber da wir eh nicht wissen wie lange Gläser in Backpacks überleben haben wir das lieber gelassen.

In kleinen Zelten konnte man bei den verschiedenen Weingütern den Wein probieren entweder ein 1/2 oder ein Glas. Wir dachten ja, dass bei dem Eintrittspreis vielleicht der Wein extrem günstig oder vielleicht sogar gratis wäre aber das war er leider nicht aber lecker.

Es gab zwei Bühnen, wo Livemusik gespielt wurde. Eine für die jüngere Generation und eine wo eher ältere Songs gespielt wurden. Für den kleinen Hunger zwischendurch gab es allerlei Stände mit Leckereien bei uns gab es eine Holzofenpizza. Insgesamt eine sehr nette Art seinen Samstagnachmittag zu verbringen. Einen leckeren Wein trinken, was leckeres Essen sich ins Gras setzen und der Musik lauschen.

Der Coast to Coast Walk

Im Lonely Planet habe ich vom Coast to Coast Walk gelesen. Auf der Internetseite von Auckland war der 16km Walk genau beschrieben inklusive Wanderkarte.

Wir mussten erst den Zug nach Onehunga nehmen, der eigentlich nur 20 min dauern sollte. Auf halber Strecke stoppte aber der Zug und uns wurde mitgeteilt, dass der Zug endet, aber gleich Ersatztaxis kommen. Und schon 10 min später wurden wir mit den Taxis weiter transportiert.

Angekommen in Onehunga hat Marcus einen kleinen Hügel entdeckt, den er unbedingt auch noch erklimmen musste. Der kleine Umweg war noch mal so 5 km mehr. Aber erstmal kamen wir an einem Supermarkt vorbei, wo es New Zealand Eis gab, dass mussten wir natürlich auch noch probieren, bevor es los ging.

Um 16:00 Uhr haben wir dann mit dem eigentlichen Walk angefangen, da in New Zealand der Sonnenuntergang aber erst um 20:00 Uhr ist, dachten wir das wir noch genug Zeit hatten.

Obwohl es ein Stadtwalk ist, ist man mehr in Parks und im Grünen als das man das Gefühl hat, dass man durch die Stadt geht.

 

Wie gesagt der Walk führt durch die verschiedenen Parks die echt schön sind. Es gab Barbecueecken, man hat viel Leute beim Sporteln gesehen (Rugby, Joggen, Cricket,…), die Parks sind schön hügelig und es gibt richtig viele alte Bäume.

Wir haben auch super viele nette Häuser gesehen mit einem schönen Ausblick – hier würden wir auch hinziehen.

 

Wir haben uns dann ein bisserl auf den letzten Kilometern beeilt, da es schon langsam dunkel wurde und wir echt schon Hunger hatte. Wir hatten glaube ich den ganzen Tag außer ein Eis, Müsliriegeln und Bananen nicht viel mehr gegessen. Der Endpunkt des Walks war die Hafengegend in Auckland. Wir haben dort in einer sehr nette Brauereibar gegessen.

Waiheke- die Weininsel

Waiheke kann man auch wieder mit der Fulder Fähre vom Auckland Hafen in 45 min erreichen.

Wir hatten uns für den Tag zwei Dinge vorgenommen, die wir auf der Insel machen wollten

  1. Wandern
  2. Weintasting

Die Wanderung

Die I- Sites = Neuseeländischen Touristenbüros sind echt praktisch. Es gibt sie überall und es gibt allerlei gute Informationen. Auf der I- Site in Waiheke haben wir einen kleinen Flyer über die Hikes auf der Insel bekommen incl. Beschreibunng der Route und Karte. Wir haben uns den Hike ausgesucht, der beschrieben wurde, als ob man dann die gesamte Vielfalt der Insel kennenlernen würde.

Der Weg führte im ersten Teil erst über einen kleinen Trampelpfad an der Küste entlang und an einsamen Buchten vorbei. Der nächste Teil war entlang der Weinfelder und zur einer kleinen Stadt auf der anderen Seite der Insel und zurück Richtung Fähranleger.

Auf dem Weg gab es mitten im nirgendwo ein Kunstwerk zu bewundern das auch zum erklimmen eingeladen hat.

 

Waiheke ist berühmt für seinen Wein, aber auch für seine sehr schönen Häuser. Die Grundstücke sind sehr großzügig bemessen und die Eigner haben oft freie Sicht aufs Meer.

Weinprobe

So gegen 18 Uhr waren wir mit unserer Wanderung fertig und wollten nun ins Weintasting übergehen. Also ging es weiter zum ersten Weingut – Cable Bay.

Was wir nicht mit einkalkuliert hatten, ist das das Weintasting nicht bis spät in die Nacht weitergeht sondeern so gegen 18 Uhr aufhört – Schade.

Ein Glück gab es in der wirklich sehr schicken Terasse des Weinguts noch eine Bar. Der Blick war einmalig, deshalb haben wir das Foto auch als Header für den Auckland Blog genommen. Der Wein selber war übrigens super lecker.

 

Das war eigentlich so ziemlich alles, was wir in den 4 Tagen in Auckland so gemacht haben. Es ist wirklich eine super nette Stadt die sehr viel zu bieten hat, schöne Parks, nette Restaurants, viele Inseln ganz in der Nähe und leckeres Bier und Wein.

201302NeuseelandAuckland

Created 2013-02-18 09:43:20 +0000

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