Chiang Mai, der reinste Zoo und tierisch gut

Chiang Mai, der reinste Zoo und tierisch gut

So, bevor es jetzt los geht mit dem Bericht über Chiang Mai, erstmal ein Blogleser-Test. Was fehlt hier?

Die Auflösung

Dem aufmerksamen Leser fällt doch gleich auf: Da fehlt doch was! (Dem noch aufmerksameren ist wahrscheinlich schon bei den letzten Vietnam Artikeln aufgefallen, dass wir da doch zu lange geblieben sind). Naja, aber Pläne sind doch dafür da um besser die Abweichungen messen zu können.

Nach Nordvietnam haben wir einen Sprung über Laos gemacht und sind mit einem Schlenker über Bangkok dann in Chiang Mai gelandet. Die für Laos geplanten Tage, haben wir noch für Vietnam genutzt. Katrin war ja eh nie echt begeistert gewesen von der Idee nach Laos zu reisen. Ich fand es interessant und es lag halt auf dem Weg zwischen Nordvietnam und Nordthailand. Weniger entwickelt als Cambodia, schlechteres Verkehrsnetz, grossräumiges Malariagebiet und dann auch noch laut Sicherheitsbericht des Auswärtiges Amtes eine zunehmende Kriminalität in den touristischen Gebieten. Fazit für Katrin: Kein Laos.

Gebt euch nicht in Gefahr

So zumindest der Wunsch unserer Eltern. Und seht ihr: Ham’ wir nicht gemacht, sind einfach darüber hinweg geflogen.

Aber wie ihr im folgenden noch sehen werdet, es kommen noch ein paar Planänderungen.

Chiang Mai – die Trekking Hochburg

So wird es in den kurzen Thailand Routenvorschlägen der Touriguides angepriesen und Trekking hatte uns in Schottland doch ganz gut gefallen. Hat uns Chiang Mai gefallen: ja! Waren wir Trekken: Nee!

Katrin war nicht ganz fit, so dass die ersten zwei Tage in Chiang Mai nicht viel mehr passierte als Schlafen und abends schnell zu einen der Streetfood Zentren.

Die Unterkunft in Chiang Mai, war eine richtige Ruheoase. Alles schön Grün und mit Pool. Um Chiang Mai nicht ganz zu verpassen verlängerten wir unseren Aufenthalt dann auch noch von zwei auf vier Nächte.

Aber fang ich von vorne an.

Sŏrngtăaou

Nach der Landung in Chiang Mai wurden wir schnell von großen TAXI Schildern aus der Flughafenhalle gelotst. Dort konnte man für eine Standardrate von 3 € zur Innenstadt gefahren werden. Unser in Vietnam entwickelter Mißtrauen liess uns kurz innehalten und erstmal in den Lonely Planet schauen.

Kurz danach saßen wir in einem Sŏrngtăaou, eine Art Sammeltaxi. Wir haben nicht mal handeln müssen und schon waren wir zum halben Preis bei unserer Unterkunft.

Die Sŏrngtăaou waren danach für alle längeren Strecken unser Verkehrmittel der Wahl.

Boris’ Chiang Mai Tour Guide

Netterweise hatten wir schon von einem alten Bekannten von bonding eine To do Liste bekommen, mit den Dinge, die wir hier machen könnten, aber auch sonst gab es keinen Mangel an Angeboten um hier die Tage zu füllen. Den ersten ganzen Tag war aber erstmal nur entspannen und auskurieren (für Katrin) angesagt. Auch am zweiten Tag blieb Katrin im Hotel und ich machte eine Tour zu einem der etwas ausserhalb liegenden Kloster.

Wat Phra That Doi Suthep

Boris’ Tipp Nummer 1 – der Tempel liegt auf einen Berg so gut 15 km vom Chiang Mai Stadtzentrum entfernt. Zum ersten mal lieh ich mir ein Moped, so dass schon der Weg dorthin ganz nett war. Zum einen fahren die ganzen verückten Thailänder alle auf der falschen Seite und so ein bischen muss man sich doch erst an die Dynamik eines Mopeds gewöhnen. Die Verkehrsunfallstatistik in Thailand mit Mopeds bringt weitere Spannung rein. Aber ich bin erstmal entspannt und gemütlich den Berg hoch. Wer schon länger Moped fuhr, fuhr halt an mir vorbei…

Belohnt wurde ich mit einer guten Aussicht über Chiang Mai (inkl. Flughafen, der liegt echt sehr günstig). Angeblich ist hier mal eine Elephant mit einem Teil eines Budda Reliktes hoch gelaufen und hat hier noch dreimal getrötet bevor er tot umfiel. Das war dann Grund genug hier den Tempel zu bauen. Das Relikt liegt nun wohl in der goldenen Kumpel im Innenhof. Konnte nicht nachschauen.

Chiang Mai Downtown – eine nette Tempelhochburg

Nach Hanoi war es hier echt ruhig. Im Gegensatz zu Hanoi hat man hier scheinbar rausgefunden, wie man auch ohne ständiges Hupen durch den Verkehr kommt.

Das touristische Programm ist hier beinah endlos: Trekken, Tierparks, Rafting, Elephanten Resorts, Ziplining (sprich an einem Stahlseil zwischen den Bäumen durch den Urwald sausen) und natürlich einen der dutzenden Tempel besichtigen. Der Ort gab sich echt Mühe attraktiv zu sein.

Zusammen mit unserer perfekten Unterkunft im TR Residence ist dieser Ort direkt auf Platz 1 gelandet unserer bisherigen Weltreise.

Tempel – mal wieder

Ja es gab auch mal wieder genug Tempel zu besichtigen. Noch immer wieder nett anzuschauen (vor eine paar Jahren in Japan, hatten wir irgendwann genug von Tempeln, Shrinen, etc. nachdem wir gefühlt hundert schon gesehen hatten).

Aber was soll man dann nun wieder in den Blog schreiben? Wer also noch nicht genug hat, sei verwiesen auf die Bilder am Ende des Artikels.

Kurzfristig unflexibel

Bisher sind wir ganz gut damit gefahren, alles immer erst ein, zwei Tage vorher zu regeln. Beim Zugticketkaufen rächte sich unsere Last Minute Verhalten zum ersten Mal. Es gab keinen Nachtzug-Schlafabteil mehr. Entweder einen Tag verkürzen, aber das Hotel war schon bezahlt und auch zu nett, um vorher abzureisen und um 5 (!) Tage verlängern fanden wor auch keine Option. Also entschieden wir uns dann für eine nette zehnstündige Fahrt am Tag, verloren so also den letzten Tag in Chiang Mai.

So wurde uns auch die Entscheidung abgenommen, ob ich noch zum Ziplining oder Katrin zum Elefanten Resort geht. Dafür blieb dann nicht mehr genug Zeit.

Echt tierisch

Dann also noch Boris’ Tipp Nummer 2 an unseren letzten dann noch verbleibenden Tag: Tiger Kingdom.

Wir haben uns aber nicht für den 200 kg Tiger entschieden. Unsere Tiger waren in XS Maßstab. Das besondere an Tiger Kingdom ist, dass man sich die Tiger nicht von außen anschaut, sondern direkt ins Gehege geht. Natürlich sind da dann noch ein paar Mitarbeiter von Tiger Kingdom dabei, die aufpassen, dass nicht zu viele Besucher gefressen werden ;-)

Zuerst gab es dann also etwas Tigerkuscheln, dass war aber doch recht schnell vorbei, ist aber etwas, was man nicht jeden Tag macht. Es sollte aber noch ein paar weitere tierische Begegnungen folgen an dem Tag.

Der Tag ging tierisch weiter. Danach ging es in den Chiang Mai Zoo. Wird von manchen im Internet als zu weitläufig bezeichnet und mit zu wenig Tieren. Wir fanden es echt gut.

Ist ein bischen wie Trekking. Die Tiergehege liegen innerhalb eines Waldes in einem leicht gebirgigen Gelände. Highlight waren für Katrin die Pandas und die Koalas. Von den gut 400 Fotos, hat Katrin euch die schönsten ausgewählt…

Um näher an die Tiere ranzukommen, hat sich Katrin hier auch einer besondereren Anpassungstechnik bedient. Die ist so gut, dass ich hier noch erwähnen muss: Katrin steht vorne, der Vogel im Hintergrund.

Und noch eine weitere tierische Begegnung. Schon sehr putzig so ein kleiner Elefant.

Night Market

Noch der letzte Punkt unserer Boris-Liste. Ja, es stimmt, der Nightmarket ist mehr oder weniger nur Plunder und wir hatten eh kein Bedürfnis zu Shoppen, aber den angepriesenden Nudelsuppenstand haben wir nicht gefunden.

Dafür gab’s das gesamte Programm der amerikanischen Fastfood-Ketten, sowie ein deutsches Bräuhaus und der erste Niederländer mit Frikandellen und Bitterballen.

So groß war die Sehnsucht nach etwas Heimat aber nicht und wir gingen wieder zu einem unserer Streetfoodstände in der Nähe unserer Unterkunft. Mehr dazu in Chiang Mai Essensspezial.

 

201301ThailandChiangMai

Created 2013-01-11 09:23:41 +0000

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