Siem Reap - etwas für Tempel lovers

Siem Reap – etwas für Tempel lovers

Grenze Cambodia bis zum Hotel


Heute haben wir mehrere Verkehrsmittel benutzt, um nach Siem Reap zu kommen. Morgens ging es mit dem Zug für 5 1/2 Stunden bis kurz vor die Grenze, dann mit einem TukTuk bis zur Grenze, weiter mit dem Shuttle Bus bis zur Busstation die kurz nach der Grenze war, dann mit dem Minibus bis zur nächsten Shuttlebusstation in Siem Riep für 2 1/2 Stunden und dann weiter mit dem TukTuk zum Hotel. Als wir diese Kombination in mehreren Blogs von anderen Leuten gelesen hatten, haben wir nicht gedacht, das das alles so unkompliziert klappt, aber es ist so einfach. Wir haben uns nur über die doch sehr unterschiedlichen km Gebühren etwas gewundert.

  • Zug bis kurz vor die Grenze von Bangkok –> 255 km, 1,20 EUR
  • TukTuk bis zur Grenze –> 6 km, 2 EUR
  • Shuttle Service zu der Abfahrt der Buse nach der Grenze –> 2 km, 0 EUR
  • Minibus bis nach Siem Reap–> 152 km, 7,60 EUR
  • Tuk Tuk zum Hotel –> 2 km, 0 EUR ABER der TukTuk Fahrer war nicht so glücklich. Es stellte sich heraus, dass er wohl ein Sub Unternehmer von dem Minibusdriver war, der ihm wohl erzählt hatte, dass wir ihn für den nächsten Tag als TukTuk Driver of the day für die Angkor Tour buchen. Uns wurde aber erzählt das der TukTuk Driver kostenlos ist, da wir ja schon den Minibus bezahlt haben. Der Ärger war auf beiden Seiten und der TukTuk Driver wollte dann nun für die Tour zum Hotel Geld haben… wir sind dann ins Hotel geflüchtet.

Im Zug muss man sich übrigens keine Verpflegung mitnehmen es kommt ständig etwas vorbei. Einige Sachen haben wir erkannt, andere waren uns rätselhaft. Bei dem einen Verkäufer wurde sogar eine Bierdose vom Zugpolizisten konfisziert, nachdem er den Korb durchsucht hatte.

 

Tang Kang Hotel

Das beste am Hotel war der Pool. Nach einer so langen Fahrt, war eine Abkühlung im Pool mehr als willkommen auch an den nächsten Tagen. Das Hotel selber lag schön zentral – 200m bis zur Pubstreet. Zuerst haben sie uns ein Zimmer ohne Fenster gegeben, nach unserer Reklamation wurde es ab dann doch eines mit Fenster allerdings zur Hauptstrasse hinaus also nicht gerade leise aber mit AirCo was will man mehr.

Im Hotel aber auch in der Stadt liefen an den Wänden ganz viele süsse Gekkos entlang. Im Zimmer hatten wir ausser zwei Silberfischen und einem Tausendfüssler keinen weiteren Tierbesuch ;-).

Angkor Tag 1

Das der Tourismus eine grosse Rolle in Cambodia spielt sieht man auch daran, dass fast nichts in der lokalen Währung Riel sondern alles in $ bezahlt wird. Der Eintritt zur Tempelanlage kostet 20$ für ein 1-tages und 40$ für ein dreitägiges Ticket. Ich würde mir auf jeden Fall die Anlage mindestens zwei Tage anschauen und selbst dann hat man noch nicht alles gesehen.

Radeln macht Spass und hungrig

Wir hatten uns überlegt am ersten Tag uns zwei von den vielen Tempeln per Fahrrad anzuschauen. Gesagt getan ein Fahrradverleih war schnell gefunden. Für 2$ am Tag gab es ein Hollandrad mit Korb am Lenker. Laut Plan sollte der erste Tempel Angkor Wat ungefähr 6,8km von der Stadt entfernt liegen. Die nette Dame von der Tourist Info meinte einfach links rum und geradeaus. Los ging es. Uns kam es schon ein bisschen komisch vor, dass ausser uns, keiner dort langgeradelt ist und Angkor nicht ausgeschildert war. Wir kamen entlang kleiner Hütten von Einheimischen. Irgendwann haben wir dann doch mal auf die Karte geschaut und festgestellt, dass wir genau die falsche Richtung gerade fahren. Also wieder zurück zum Ausgangspunkt- ganze 10km sind wir umsonst gefahren und noch keinen Meter Angkor näher gekommen und das in der Hitze.

Nach weiteren 6,8 km haben wir endlich den ersten Tempel Angkor Wat erreicht und uns nach der ersten Tempelbesichtigung erstmal ein leckeres Mittagessen genossen zur Stärkung. Vor jedem Tempel gibt es solche kleinen Essensküchen, wo man frisch zubereitete Speisen bekommen kann, was auch lauthals auf weiter Entfernung angekündigt wird und zahlreiche Leuten auf einen los stürmen mit den Menükarten.

Beim Essen konnten wir den Mönchen zuschauen, die sich vor dem Angkor Wat Tempel haben fotografieren lassen und zum Schutz vor der Sonne bunte Regenschirme mitgebracht hatten.

Sitzt man erstmal geht das Angebot weiter und kleine Bauchläden mit Tüchern, Hosen, Kleidern, Bildern, Postkarten oder Figürchen werden einem gezeigt. Man kann auch frische Kokosmilch trinken – echt lecker. Alles kostet auch irgendwie immer 1$ ein Tuch, 10 Postkarten, eine kleine Figur, einmal Kokusnussmilch,…

Die gesamte Tempelanlage umfaßt 3,000 quadrat km. Obwohl die gewaltigen Bauten zahlreiche Schäden aufweisen aufgrund von Witterungseinflüssen, der tropischen Vegetation und menschlichen Einflüssen (Plünderungen und falscher Rekonstruktion) sind die Anlagen eines der beeindruckendste Dinge, die ich bisher gesehen habe. Auf der Anlage kann man Bilder sehen, wie es vor und nach der Restauration aussieht. Inzwischen sind zahlreiche Organisationen damit beschäftigt den weiteren Zerfall der Anlage zu stoppen, nachdem es zuvor wegen der politischen Lage in Cambodia kaum möglich war Restaurierungsarbeiten vorzunehmen.

Angkor Wat

Angkor Wat ist im 12 Jahrhundert als Mausuleum und Tempel für den damaligen König erbaut worden. Es ist die grösste Tempelanlage.

Affen

Auf dem Weg zum nächsten Tempel sind wir durch eine Allee gefahren, wo die ursprüngliche Dschungelvegetation noch gut sichtbar ist. Auch ein paar Affen haben sich am Wegesrand getummelt.

Angkor Thom
Der Bayon ist der zentrale Tempel von Angkor Thom. Ausgestattet ist der Tempel mit etlichen Türmen, die mit meterhohen Gesichtern versehen, die geheimnisvoll lächelnd in alle vier Himmelsrichtungen blicken.
Wir haben uns ein bisschen in den Schatten gesetzt und eine Gruppe von japanischen Touristen beobachtet, die nach Anleitung des Reieseleiters lustige Nasenstupsphotos gemacht haben. Eine von ihnen war besonders kritisch und das Foto musste etliche Male widerhohlt werden. In der Zwischenzeit wurden andere Touristen, die hinter ihr Fotos machen wollten einfach weggeschickt von ihr. Wir haben dann natürlich auch so ein Nasenphoto gemacht.

Angkor Tag 2

Entspannung pur. Statt mit dem Fahrrad haben wir uns einen TukTuk Fahrer für 12$ gemietet. Er ist mit uns die grosse Runde gefahren.

Ta Phrom


Dieser Tempel soll angeblich der am natürlichsten erhaltene und noch dem Dschungel überlassen sein. Überall sieht man Bäume, die in die Tempelanlage hineinwuchern und fast den Anschein erwecken, als ob sie mit den Steinen verschmelzen. Das hat schon etwas magisches. Leider sieht man aber auch viele Bauarbeiter, die eben diese Bäume abholzen.

Pre Rup

Dieser Tempelberg bietet eine gute Aussicht auf die Umgebung und den perfekten Ausgangspunkt für unsere Sprungfotos ;-).

Der Tempel selber sieht wie eine Art Pyramide aus.


 

Preah Khan

Eine ruhige und mystische Atmosphäre ist auf dieser Anlage zu verspüren. Hier haben wir auch mein Lieblingsfoto des Tages gemacht.

Neak Pean
Man spaziert auf einem Steg durch eine Moorlanschaft, bis man zum eigentlichen Tempel gelangt, der wie ein grosses Schwimmbecken aussieht und eigentlich nicht weiter spektakulär ist.

Siem Reap

In Siem Reap liegt alles auf Fussentfernung und man kann entlang der endlosen Restaurants, Kneipen, Massage Salons und Fish Spas sich das netteste aussuchen. Fish Spas sind grosse Aquarien, wo man seine Füsse hineinhängt und die Hornhaut von den Fischen abgeknappert wird. Zur Sicherheit hängt auch immer noch ein Schild mit der Aufschrift ‘No piranha’. Alle naselang gibt es TukTuk Driver die einen schon von weitem freundlich mit Madame and Sir heranwinken und einen Fragen, ob man nicht mal wieder ein TukTuk möchte und wenn man nein sagt, dann antworten sie mit ‘Maybe tomorrow’. Wir haben auch einen Touristen gesehen der ein TShirt anhatte mit ‘No TukTuk today and tomorrow’.

Wir haben am zweiten Abend noch ein leckeres grünes Curry gegessen und uns einen Cocktail gegönnt. Marcus passende Wahl fiel auf den ‘Around the world Cocktail’, der Spirituosen von der ganzen Welt in einem Cocktail gemixt hatte, das einzige nicht hochprozentig alkoholische war der Minzlikör.


201212CambodiaSiemReap

Created 2012-12-14 14:52:14 +0000

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