Kleiner Technik-Exkurs: Mobil ins Internet

Kleiner Technik-Exkurs: Mobil ins Internet

Weltreisen ist heutzutage nicht mehr ganz so, wie zu den Anfängen der Lonely Planets. Heutzutage zückt man sein iPhone, wenn man nicht recht weiss wo es hingeht. Noch praktischer natürlich, wenn sogar noch Internet zur Verfügung steht.

Auch Wifi in vielen Cafés und Hotels vereinfacht doch so einiges, wie Hotelsuche oder Bus/Bahnverbindungen raussuchen, ohne dabei von irgendwelchen Travelagents über’s Ohr gehauen zu werden. Nur ganz Plug’n'Play war es dann doch nicht mit den Prepaid SIM Karten.

Dubai

Gratis gab’s die Karte und ein paar Tipps für die notwendigen SMS Kommandos, um den Datenplan für das Internet einzurichten. Das erste Guthaben war schnell aufgeladen und die SMS “WP” an 1010 für das Wochenpaket mit 100 MB war schnell verschickt, nur das Internet wollte nicht direkt laufen. (Noch einfacher geht es übrigens wenn man *190# wählt, da dann ein Auswahlmenü erscheint.)

Dabei hörte es sich doch ganz einfach an. Beim Durchklicken der iPhone Menüs fiel mir dann ein T-Mobile APN Profil auf. So grob hatte ich mal verstanden, das dieses die Grundeinstellungen des Internetzuganges regelte. Aber ich hatte ja nun etisalat. Also die T-Mobile APN gelöscht und schon lief das Internet.

Thailand

Hier wurde es dann super einfach. Die Verkäuferin nahm erst mal ein eigenes Handy und richtete die Karte ein, also Guthaben rauf und Datenplan eingerichtet. Internet lief sofort, so konnte es weitergehen.

Vietnam

Wer eine SIM Karte an einen Strassenshop kauft kann natürlich nicht viel Service erwarten, insbesondere wenn das Englisch der Verkäuferin gerade ausreicht, um den Preis zu vermitteln. Aber ich hatte eh vorher schon im Internet ein paar Infos zum Anbieter Viettel gefunden und machte mich gleich ans Werk und habe die drei SMS geschrieben (“3G ON” an 161 und “MI 25″ an 191 und noch “D APPLE IPHONE” an 191). Von der letzten hatte ich erwartet, dass dann irgendwie das iPhone konfiguriert wird…

…aber es passierte einfach nichts. Alte APN Profile konnte ich auch nicht löschen und ein Viettel Profil zum Download wollte mir Google nicht offenbaren. Die gute Tipps, wie dies selber zu konfigurieren war, liefen auch ins Leere.

Ich gehörte zu der Gruppe, bei den aus mir immer noch unbekannten Gründen, das editieren der APN nicht möglich war. Nach langen Suchen fand ich dann die App Unicom APN, bei der man sich von den chinesischen Schriftzeichen nicht irritieren lassen darf.

Der Clou der App ist, dass nach dem Einfüllen der im Internet gefundenen Einstellungen diese an eine Webseite geschickt werden, worauf hin die nötiger APN Datei heruntergeladen werden kann. Nach dem Installieren war es dann soweit: Ich war drin.

Da man in der App verschiede APNs speichern kann, ist auch noch ganz hilfreich für das SIM Karten jonglieren oder beim nächsten Urlaub.