Im Gedenken an...

Im Gedenken an…

Visa arrangements

In unserem Reiseführer stand, das man ein Vietnamvisa, wenn man es bei der Vietnamesischen Botschaft beantragt so in 1-3 Tagen bekommt. Unsere Idee war es, es schon vor zwei Tagen zu beantragen. Als Reisende vergisst man aber irgendwie die Tage. Samstag und Sonntag hatte die Botschaft natürlich nicht auf, also mussten wir es heute beantragen und hoffen, das es schnell geht. Schneller und bessere Öffnungszeiten, haben angeblich die Visa Agencys. Uns kam es aber komisch vor jemanden seinen Personalausweis für einen Tag zu überlassen, der damit an irgendeine Grenze fährt und einem das Visa dann mitbringt, also doch lieber die Botschaft.

Wir haben vom Hotel aus den Weg zur Botschaft gemacht. Lustig fanden wir den Parkplatz der Universität- man beachte das Verhältnis Mopeds und Autos und die Tankstellen; das Benzin wird in Flaschen und Kanistern verkauft.

Das Visa beantragen war ganz unkompliziert und wir können es morgen früh abholen. Ein 15 Tage Visa kostet übrigens 45$.

Das Choeung EK – Völkermord Gedenkzentrum

Das Choeung EK Völkermord Gedenkzentrum liegt etwa 15km außerhalb der Stadt. Es informiert über die faktische Geschichte der Khmer Rouge Gräueltaten. Das Museum wurde von Dara Duong, ein Überlebender aus den 1975-1979 Killing Fields von Kambodscha gegründet. Er wollte die Geschichte seines Lebens unter den Roten Khmer mit der Welt teilen, damit so etwas nicht wieder passiert. Die Gedenkstätte hat sich zur Mission gesetzt künftige Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu vermeiden und den Opfern und Überlebenden eine letzte Ehre zu erweisen.

Beim Eintritt bekommt man einen Audioguide. Der Audioguide endet am Gedenkstupa, an dem man den Opfern seine letzte Ehre erweisen kann. Besonders die Geschichten der Überlebenden gehen einem sehr nah. Von den Angehörigen der Opfer wurde ein kleines Geister-zu-hause errichtet, da der Glaube besagt, dass Menschen, die nicht beerdigt wurden, noch wie Geister durch die Welt schweben. Das Schild, was mehrmals auf der Gedenkstätte steht ‘Be quite’ beschreibt wohl am ehesten, wie man sich fühlt.

Russian Market -Teil 2

Marcus hat im Moment die Poolposition in der Verlustliste inne – der nächste Neuzugang oder besser Abgang ist sein geliebtes Surfcap, dass er auf unserer Amerikareise vor zig Jahren in Huntington Beach beim Surf Worldcup gekauft hatte – so ein Jammer. Da er gestern mit dem Shoppen noch nicht ganz fertig geworden ist, haben wir es heute fortgesetzt. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, vorher nochmal uns bei einem der Essensstände zu stärken. Heute gab es eine Art Frühlingsrolle mit einem Sesam/ Korianderdip auch mal wieder sehr lecker.

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