Bangkok- dynamisch, energieraubend und niemals langweilig

Bangkok- dynamisch, energieraubend und niemals langweilig

Ankunft und Tag 1

Mit einem kurzen Stop in Singapore sind wir in Bangkok gelandet. Diesmal waren wir besser mit unserem Schlafmanagement im Flugzeug und kamen nach dem Nachtflug einigermaßen ausgeruht in Bangkok an.

Andrea, einer meiner liebsten Freundinnen aus den Niederlanden war so nett und hat uns bei Ihrem Bruder eine Couch vermittelt. Gabriel hat uns den besten Anfahrtsplan aller Zeiten geschickt mit einer sehr guten Beschreibung, einem Zugfahrplan und vielen Bildern von den wichtigsten Punkten auf dem Fußweg, so dass wir uns nicht verlaufen konnten- Gabriel Master of Mapping :-). Gabriel, Mariana und Waldi haben uns sehr herzlich willkommen in ihrere gemütlichen Wohnung. Glücklicherweise haben sie uns auch wach gehalten, so dass ein Jetlag gar keine Chance hatte. Sie haben uns sogar noch ein superleckeres Thai Curry gemacht mit leckeren Gewürzen wie Kardamon, Zimt und Nelken- Yammiii…

Da Gabriel gerade seine Master Thesis in Industrial Design inkl. Presentation fertig gestellt hat, hat er das abends auch mit ein paar Freunden gefeiert und uns einfach mit genommen. Wir waren erst in einem Burger Laden (Fire Brigade, ein Laden ausgestattet mir Feuerwehr-Equipment und die Bedienungen in Feuerwehruniformen in Form von Minikleidern)…das beste war dort die Happy Hour mit 2 Cocktails zum Preis von einem. Später haben wir noch ein bisserl Barhopping gemacht und sind suzusagen bei der rollenden Campingbusbar noch eingekehrt. Gegenüber gab es übrigens das ‘Old German Beer House”, das haben wir aber übersprungen.

Tag 2 – Tempel, Tuk-Tuk und Boot fahren

Eines ist Bangkok wirklich nicht — langweilig. Man findet immer etwas für die Sinne, etwas was einem enthusiastisch macht aber auch etwas was einem verrückt macht. Man sollte Geduld mitbringen, Abenteuerlust und sollte seine europäischen Vorstellungen hinter sich lassen, dann ist die Stadt faszinierend.

In unseren Vorstellungen dachten wir, entlang eines Kanals müsste es doch eigentlich einen Weg geben, wo man gemütlich entlang wandern kann und an dem Punkt ankommen- in unserem Fall den Wat Pho Tempel- wo man hin will, funktionierte leider nicht so. An der Strasse entlang war es super laut und chaotisch, also auch keine nette Option, also vielleicht ein Boot. Wir machten uns auf den Weg zum Anleger, die Touri Angebote waren aber viel zu teuer. Nachdem das alles nicht so funktioniert hatte, wie wir dachten und es superwarm war, haben wir uns erstmal ein Eis mit Schokosauce gegönnt im klimatisierten Mc Donalds ;-). Danach ging es uns schon wieder besser und wir haben uns ans Tuk-Tuk fahren gewagt. Tuk-Tuk fahren ist lustig und geht schneller als Taxi fahren, da sich die Fahrer ähnlich wie Motorradfahrer durch den Verkehr schlengeln, aber es ist ein bisschen abenteuerlicher als Taxi fahren.

Wat Pho

Wat Pho ist Bangkoks ältester Tempel. Der vergoldete und liegende Buddha ist riesig, alleine das Lächeln ist 5m weit und der Buddha ist insgesamt 45m lang. Die Tempelanlage ist wie eine Ruheoase im Großstadtdschungel. Wir haben uns nach der Besichtigung eine ruhige und schattige Ecke gesucht und die Stille genossen.

Zurück sind wir mit dem Chao Phraya Express Booten gefahren. Man stellt sich an einen von den Anlegern, wartet auf ein Boot und kann dann auch direkt im Boot die Karten kaufen. Ein Single Trip kostet nur 40 Baht (1 EUR). Vorne sitzen ist übrigens was für die Leute, die eine Erfrischung suchen.

Cabbages and Condoms

Abends sind wir mit Mariana und Gabriel in einem leckeren thailändischen Restaurant essen gewesen. Wir hatten einen Platz draussen. Es kam einem fast wie im Dschungel vor. Wir haben den beiden das Essen bestellen überlassen. Man bestellt einfach ganz viele kleine Portionen, die dann miteinander geteilt werden – sehr gesellig. Am besten haben mir die fritierten Kokosnussraspeln geschmeckt die mit Limettettenstückchen, Chilli und einer Erdnußsosse serviert wurden und die man eingerollt in einem Blatt gegessen hat.

Wie der Name des Restaurants schon sagt gab es beim Rechnung bezahlen statt Minzbonbons Kondome. Die ganze Deko im Laden besteht auch aus Kondomen. Der Besitzer des Restaurants hat es sich zum Ziel gesetzt Safer Sex in Thailand bekannter zu machen.

Tag 3 – noch ein Tempel, ein Palast und wieder Boot fahren

Wat Arun

Direkt gegenüber vom Wat Pho Tempel ist der Wat Arun Tempel. Die Treppen, die zum Tempel hinaufführen sind supersteil. Man kann bis auf die vierte Ebene hinauf und auf jeder Ebene den Tempel umrunden.

Der Tempel ist mit vielen Blumen und mystischen Figuren dekoriert. Die erste Ebene wird von dem Windgott getragen, die zweite von den Dämonen, die dritte Ebene wird von den Affen getragen und die vierte von den himmlischen Wesen. Der Umfang des Turms ist 234m und er ist 84m hoch. Ich fand diese Tempelanlage fast noch beeindruckender als Wat Pho.

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Grand Palace

Der Grand Palace war die Residenz des Königs bis mitte des 20 Jhr. Wir haben uns den Palast nur kurz in den frei zugänglichen Bereichen angeschaut, dann hat es angefangen zu regnen und wir haben uns auf den Weg zurück gemacht.

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Heute haben wir für unserer Hosts als Dank gekocht. Melone mit Parmaschinken, Pizza und Götterspeise mit Haribo Goldbären. Und: diesmal war die Pizza komplett selbst gemacht (@Michela and Daniel – we kept the Italian tradition with a real pizza;-))

Giant Swing

Zu dem Giant Swing gibt es eigentlich nicht viel zu sagen ich fand ihn jetzt nicht so beeindruckend. Nach einem schnellen Foto sind wir weitergegangen…uns hat die Schaukel gefehlt.

Rattanoskin Museum

In dieses Museum sind wir eigentlich nur zufällig reingegangen. Mir ging es nicht so gut und das Museum war klimatisiert also sehr willkommen. Es beschreibt sehr lebendig die Geschichte Und Tradition Thailands.

Der Obelix Wundertrunk

Mir ging es schon den ganzen Tag nicht so gut wahrscheinlich der Wechsel zwischen dem superwarmen Wetter draussen und den klimatisierten Räumen drinnen. Ich hatte mir eine leichte Grippe eingefangen. Marianan und Gabriel haben mir den Clumbianishen Wundertrunk gekocht, der echt super geholfen hat. Frisch ausgepresster Orangensaft, Ingwer und Honig ein paar Minuten köcheln lassen und warm trinken.

Zug nach Cambodia

Inzwischen sitzen wir im Zug zum Grenze von Cambodia (auf Deutsch natürlich Kambodscha, aber das jedes Land anders geschrieben wird in den verschiedenen Sprachen ist schon irgendwie Quark, wir bleiben beim Cambodia…).

Die Zugfahrt began bereits um 5:55 Uhr, also keine Spur von Ausschlafen. Ist zwar nur die dritte Klasse (erste und zweite hat der Zug gar nicht), aber eigentlich ist die sogenante Holzklasse ganz o.k. An der Decken hängen Ventilatoren und am besten sitzt man an der nördlichen Fensterseite (in Fahrtrichtung links) dann soll es sich auch gegen Mittag noch auszuhalten sein.

201212Bangkok

Created 2012-12-10 12:26:54 +0000

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