Monsterjagt

Monsterjagt

Nach unseren Zimmernachbarn in Edinburgh konnte uns natürlich nichts mehr schocken: Wir gingen auf Monsterjagt in Schottland.

Das erste Monster im Wald

Gleich nach dem Endledigen unserer Klamotten in unserem 5-Sterne Youth Hostel, ging es auf Erkundungstour in Inverness. Nach tagelangen Outdoortouren, hätte ich eigentlich erwartet, dass etwas Stadtflair mal wieder eine nette Abwechslung wäre, aber so war es dann doch nicht. Den lokalen Starbucks besuchten wir auch eher wegen dem kostenlosen Internet und weniger weils so gemütlich war.

Auf dem Rückweg zum Hostel machten wir einen Abstecher zu den River Ness Islands. Dort fanden wir dann eines der hiesiegen Monster. Wir waren allerdings zu spät. Das arme Tier lag völlig ausgetrockend am Flussrand und regt sich gar nicht mehr.

Moby Dick

So entschlossen wir uns für den folgenden Tag ein Boot zu chartern, um ein Exemplar direkt in seinem natürlichens Lebensraum zu finden.

Unser Skipper versprach eine 50/50 Erfolgschance, aber wir waren ware Glückspilze: Wir hatten nicht einmal die Hafenausfahrt verlassen, schon schwammen die erste Exemplare vor unserem Bug.

 

Insgesamt schwammen drei Exemplare in sicheren Abstand von unseren Boot. Eines machte sich dabei eines Spass daraus, den gerade erjagten Fisch immer wieder vor sich her zu schleudern und dann wieder zu fangen.

Danach ging es weiter auf’s offene Meer. Nachdem wir aber bereits vor dem Hafen erfolgreich waren, hielt sich unserer Drang weiter Ausschau zu halten doch in Grenzen. Und wie dann auch anders zu erwarten, sahen wir auf der eigentlichen Fahrt auch nichts weiter. Erst bei der Rückkehr zum Hafen begrüssten uns dann, die drei vom Anfang wieder.

Loch Ness Center

Am Nachmittag ging es dann weiter zum Loch Ness Center. Die Multimediashow war ganz nett gemacht, allerdings hatte dann doch noch etwas mehr sowas wie ein Museum erwartet. Fazit war: es gibt das Monster wohl gar nicht. Zum Beispiel bietet das Loch Ness gerade mal genug Nährstoffe für gut 20 Tonnen Fisch. Und diese 20 Tonnen fisch reichen grob für ein 2 Tonnen Raubtier, aber 2 Tonnen sind nicht genug für ein echtes grosses Monster.

Nicht schlecht die Hütte

Dies war übrigens das Foto was Katrin mir von unserem Hostel in Inverness vor unserer Ankunft zeigte. Ich war doch leicht beeindruckt und fand so auch den Übernachtungspreis mehr als angemessen. Leider stellte sich vor Ort heraus, das es doch das Inverness Castle ist.

Das Hostel selber lag zwar etwas ausserhalb des Zentrums, aber war brandneu und trotz der Verwechlung mit dem Inverness Castle eine recht gute Wahl.

2012-08_Scotland_Inverness

2012-08_Scotland_Inverness

Created 2012-08-14 15:21:18 +0000 (14.08.2012, 77 Fotos)