Mit Pauken und Trompeten (und mit Dudelsäcken)

Mit Pauken und Trompeten (und mit Dudelsäcken)

Tag 1.

Endlich war es soweit, es geht zum Military Tattoo. Die Karten hatten wir uns schon am zweiten Tag in Edinburgh gekauft. Die Vorstellungen sind meist schnell ausverkauft. Bei unserer Show war das Fernsehen auch dabei.

Da wir gerade aus St. Andrews angekommen sind, hiess es nur noch schnell den Koffer einschliessen, ein bisschen was essen und dann ging es schon los….das bisschen was Essen stellte sich als das wohl schlechteste Hot Dog aller Zeiten raus…ich glaub es schwamm schon einige Tage in dem Topf, bevor es auf das Brötchen kam — nicht lecker. Also lieber kein Hot Dog im Park vor dem Edinburger Schloss essen…

Die Zuschauertribünen sind vor dem Edinburgher Schloss für 3 Wochen aufgebaut und es sehen sich viele Tausend Zuschauer jeden Tag das Spektakel an.

Unsere Plätze waren ziemlich in der Mitte und sehr weit oben, so dass wir einen guten Überblick hatten. Die Show dauert so ca. 2 Stunden und besteht aus verschiedenen Militärformationen aus verschiedenen Länder, die alle ihre Musikinstrumente mitgebracht haben und in den verschiedensten Formationen durch die Arena marschieren. Klingt erstmal nicht so spannend ist aber echt beeindruckend, wenn man es sich anschaut und anhört, wann hat man schonmal 200 Dudelsackspieler gleichzeitig spielen gehört….einfach die Bilder mal anschauen.

Oben sitzen ist super aber ehh sich all die Menschenmassen aus dem Stadion und durch die schmalen Gassen bewegt hatten waren so locker 45 Minuten vergangen.

Der nach Hause Weg oder besser der Weg zu unseren Cochsurfing Hosts gestaltete sich als etwas schwierig. Den letzten Bus hatten wir um 5 Minuten verpasst und beim Nachtbus, der erst eine halbe Stunde später kam, waren wir uns nicht so sicher, ob der auch dort ankommt, wo wir standen, da es langsam so ziemlich kalt wurde und es permanent regnete entschieden wir uns für ein Taxi…leider hatten wir die Adresse von unserem Host uns nie aufgeschrieben, aber wir dachten der Taxifahrer wusste bestimmt wo der Bus nach Penicuick lang fährt und wir müssen ihm nur sagen, wo er stoppen soll. Gesagt, gefahrn…leider gibt es zwei Buslinien und der Taxifahrer fuhr natürlich die andere nach…und wir waren ziemlich verloren und irritiert in dem Ort…also hiess es Pete anrufen und ihn nach der Adresse fragen und voilà wir waren ‘zu Hause’ und endlich froh ins Bett gehen zu können nach dem langen Tag :-)

Tag 2.

Irgendwie waren wir an diesem Tag beide ein bisschen kaputt und hatten so gar keine Lust mehr die ganze Zeit rumzulaufen, darum haben wir uns ein Museum ausgesucht – Das National Museum of Scottland- und dort fast den ganzen Tag verbracht. Der Eintritt war frei und das Museum ist ähnlich wie das Nemo in Amsterdam oder das Universum in Bremen…viele Sachen zum Ausprobieren.

Abends hatten wir Pete und Cathy versprochen was typisch deutsches zu kochen…es gab Erdinger Weissbier, Kartoffelpuffer mit wahlweise Apfelmus oder Lachs und einen Salat aus dem Jamie Oliver Kochbuch also doch ein bisschen Great Britain…geschmeckt hat es ihnen und zur Belohnung gab es noch für Marcus den besten Whiskey (mit nachfüllen) aus der Hausbar.

…das war es, unser Schottlandurlaub ist vorbei, wir haben viel geseh’n und erlebt und besonders die schöne Landschaft und die schönen Wanderungen werden uns noch lange in Erinnerung bleiben :-)

2012-08_Scotland_Edinburgh_2

2012-08_Scotland_Edinburgh_2

(21.08.2012, 102 Fotos)