Die Hütte brennt und: einfache Route etwas anders

Die Hütte brennt und: einfache Route etwas anders

Für den letzten Tag auf Arran sollte es nun eine entspannt Route sein. Statt rauf auf ‘nen Berg, einfach nur mal drum herum, wobei die zweite Hälfte, so schien es, gemütlich am Strand längs gehen sollte.

Damit der Tag aber nicht zu eintönig wird, hatte Katrin sich was einfallen lassen. Einfach mal mit dem Toaster den Brandalarm auslösen. Allerdings wurde die Ursache vom Herbergmitarbeiter schnell erkannt und leider keine Evakuierung der gesamten Herberge eingeleitet. Also nochmal kurz durchgelüftet und den nächste Toast ungetoasted gegessen. So ganz trauten wir dem Toaster nun doch nicht mehr.

Die Fähre zurück ans Festland mit der passenden Busverbindung nach Invernaray ging erst um 15:45 Uhr, so das genug Zeit blieb für die einfache Wanderroute, die direkt vor der Haustür der Jungendherberge lag.

Die Route begann dann auch erst ganz gemütlich. Mit moderater Steigung ging es bergauf. Am Anfang scherzte ich noch über die Tatsache, dass Wanderweg und Bachlauf teilweise das gleiche waren, später wurden die Grenzen immer fliessender (man achte auf den Wortwitz hier, ist schon o.k. ist mir auch erst im nachhinein aufgefallen).

Bis zur rein kilometertechnische Halbzeit war es auch im groben und ganzen ein gemütlicher Spaziergang. Inzwischen waren wir auf der Rückseite des Berges angekommen und liefen erstmal am Wasser lang.

Der Weg wurde schon langsam wenig deutlich. Aber Fussspuren in immer häufiger werdenden Schlammlöchern zu sehen war doch immer wieder beruhigend. So langsam wurden wir auch immer besser beim Ausmachen der besten Routen, um ohne nasse, schlammige Schuhe weiter zu kommen.

So kämpften wir uns langsam voran, ja das Tempo wurde doch sehr gedrosselt. Ständig die optimale Route durch Schlammfelder zu finden, war aber bald schon ein alter Hut. Die nächste Herausforderung wartete. Die Wandertour wurde immer häufiger eine Klettertour. Echte Kletterer soll das nicht beeindruckt haben, aber wir hatten uns halt die Tour am Wasser entlang doch etwas einfacher vorgestellt.

So dauerte nach 1,5 Stunden für die erste Hälfte, dann doch die zweite Hälfte gute 2,5 Stunden.

2012-08_Scotland_Arran_3

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Created 2012-08-09 11:16:06 +0000 (09.08.2012, 34 Fotos)