Rucksack

Den häufigsten Tipp zur Wahl des Rucksacks kann ich eigentlich nur bestätigen: Auf alle Fälle erst mal im Outdoorladen um die Ecke ausprobieren. Wenn es so wie bei mir der erste echte Trekking-Rucksack werden soll, dann ist es auf alle Fälle ratsam zu klären ob auch ein Probepacken zu Hause möglich ist.

Aber fange ich mal von Anfang an:

Zur Orientierung was denn nun so nötig wäre, habe ich mich erstmal bei Weltreise-Info schlau gemacht. Eigentlich sollte es so wie dort empfohlen ein Rucksack im Bereich 45 – 50 Liter werden. Im Laufe der Beratung und des Ausprobieren bei Bever in Amsterdam wurde es dann aber doch eine Aether 60. Nach einem Probepacken zu Hause stellte sich aber schnell raus, das dieser nicht Ansatzweise voll wird mit der Packliste von Weltreise-Info. Glücklicherweise liess sich der Rucksack problemlos zurück geben.

Inzwischen hatte ich mich im Internet weiter schlau gemacht und der Atmos 50 schien die geeignete Alternative. Dieser war bei Bever aber nicht erhältlich und es schien allgemein so, dass in Bereich 40-50 Liter eine Lücke im Rucksacksortiment war (so wird auch klar warum mir dort nur größere Rucksäcke gezeigt wurden). Also weiter zum Carl Dening: Dort den Atmos ausprobiert und der war dann soweit o.k., aber nur mal so zum Vergleich habe ich dann noch den Exos 46 ausprobiert. Plötzlich wusste ich was ein gut sitzender Rucksack ist. Der Exos sass wie angegossen auf meinem Rücken.

Nun könnte man denken das ich etwas Markenfixiert bin, da alle Rucksäcke von Osprey sind, aber eigentlich hatte ich von der Marke vorher noch nie was gehört. Deuter und Lowe Pro waren mir da eher ein Begriff.

Schlussendlich wurde es also der Exos 46, der gut ein Kilo leichter ist als er Aether 60. Vielleicht ist es so dann doch möglich die Spiegelreflexkamera einzupacken ohne das Wohlfühlgewicht zu überschreiten.